Aufklärung und Dialog stehen an erster Stelle – im Interesse aller

22. April 2017 @

„Welchen Sinn ergibt ein Boykott des Zoos Hannover? Er schadet dem Unternehmen und bringt uns bei der Aufklärung rund um die PeTA Vorwürfe nicht ein Stück weiter“, sagt der CDU-Regionsfraktionsvorsitzende und Lehrter Abgeordnete, Bernward Schlossarek. Der Boykottaufruf von PeTA zeige deutlich, dass es der Organisation nicht vordringlich um Aufklärung von möglichen Tiermisshandlungen gehe, sondern gezielt eine Kampagne gegen den Zoo Hannover als Ganzes gefahren werde.

Bernward Schlossarek mahnt zur Sachlichkeit – Foto: CDU

Für die CDU-Fraktion steht laut ihrem Vorsitzenden fest, dass eine derartige Aktion mit Boykottaufrufen und Rundmails in alle Richtungen der falsche Weg ist und dem Zoo schadet, den Elefanten jedoch nicht helfe.

„Uns ist sehr viel an Aufklärungen der erhobenen Vorwürfe gelegen. Tiermisshandlungen, wenn es sie gab, sind hochgradig problematisch und gehören in kein Zoo-Konzept dieser Welt. Die staatsanwaltlichen Ermittlungen und die eingeleiteten Maßnahmen der Zoo-Geschäftsführung sind richtig und von großer Bedeutung. Die unabhängigen Stellen und Experten werden hoffentlich Fakten liefern und Licht ins Dunkel bringen“, führt Schlossarek weiter aus.

Der Zoo Hannover ist ein Leuchtturm in der Region Hannover, zu dem sich die CDU-Fraktion bekennt. Die eingeleiteten Modernisierungen und Investitionen im Rahmen des Masterplanes sollen, wie geplant, fortgeführt werden. „Unser Ziel ist es, dass der Zoo ein Anziehungspunkt bleibt, Naherholung und Bildung auf hohem Niveau bietet und seine Erfolge im Artenschutz weiter die verdiente Beachtung finden. Ein Boykott und Aufrufe hierzu sind da fehl am Platz“, fasst Schlossarek den aktuellen Stand der Vorwürfe zusammen.

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