Alte Feuerwehrtechnische Zentrale in Burgdorf wird abgerissen

11. Dezember 2018 @


Die ehemalige FeuerwehrtechnischeZentrale in Burgdorf im Marris Mühlenweg wird 2019 abgerissen. An ihrer Stelle soll innenstadtnah zusätzlicher Wohnraum entstehen. Dies ist das Ergebnis einer Anfrage des Burgdorfer CDU-Regionsabgeordneten Oliver Brandt. Brandt zeigt sich aufgrund des aktuellen Bedarfs an neuen Wohnraum in Burgdorf darüber erfreut. Gleichzeitig wirft er der zuständigen Regionsdezernentin für Finanzen und Gebäudewirtschaft,  Andrea Fischer, allerdings vor, die Veräußerung mehrere Jahre zum Schaden der Region verschleppt und verzögert zu haben.

Die alte Feuerwehrtechnische Zentrale im Marris Mühlenweg wird abgerissen. Hier soll 2019 neuer Wohnraum entstehen – Foto: O. Brandt

Seit acht Jahren ist die alte Feuerwehrtechnische Zentrale in Burgdorf geschlossen. 2010 wurde der rund drei Millionen teure Neubau an Straße vor dem Celler Tor eröffnet. Bereits 2013 stellte der Burgdorfer Regionsabgeordnete Brandt nach eigenenAngaben eine Anfrage über die Nachnutzung des Gebäudes beziehungsweise des 2031 Quadratmeter großen Geländes. Die Antwort damals war, dass die Liegenschaft verkauft werden solle. Passiert ist seitdem nichts, so Brandt nun in einer Pressemeldung.

Der Burgdorfer Abgeordnete ließ eigenen Angaben zufolge allerdings nicht locker und hat sich erneut bei der Regionsverwaltung über den Sachstand erkundigt. Die Regionsdezernentin räumte daraufhin jetzt ein, dass ihr Dezernat seit fünf Jahren in diesem Zusammenhang nichts unternommen habe, teilt Brandt mit. Die Regionsrätin begründete dies mit angeblich über fünfjährigen Stellenvakanzen in ihrem Dezernat. Nun sollen aber Gespräche mit einer regionalen Wohnungsentwicklungsgesellschaft geführt werden, damit am Marris Mühlenweg 2019 neuer Wohnraum entstehen kann. Die Region Hannover rechnet mit zirka 150 000 Euro Einnahmen aus dem Grundstücksverkauf. „Die Regionsversammlung beschließt millionenschwere Wohnbauinitiativen und die zuständige Dezernentin schafft es neun Jahre lang nicht geeignete, erschlossene und innenstadtnahe Grundstücke dafür freizugeben. Dies ist hochgradig peinlich“, bemängelt Brandt in seiner Mitteilung. Zudem sieht er dadurch einen finanziellen Schaden, der der Region durch diese Verzögerung entstanden sei.

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