AfD will nachbarschaftlichen Miteinanders in Neubaugebieten fördern

20. Oktober 2017 @

Die AFD-Fraktion im Stadtrat von Sehnde beantragt im Hinblick auf die Sehnder Neubaugebiete testweise eine Ergänzung im Bauplatzvergabeverfahren  für alle offenen Neubaugebiete. Danach sollen zusammen mit der Information der Stadt Sehnde über den Zuschlag eines Baugrundstückes und dem Angebot zu dessen Kauf die Verwaltung ein separates Schreiben an die neuen Besitzer versenden.

Die Grundstückseigentümer, wie hier im Neubaugebiet Bilm, sollen gute Nachbarn werden – Foto: JPH/Archiv

In diesem Schreiben, so der AfD-Ratsherr Siegfried Reichert, können sich die Bauplatzerwerber im Falle ihrer Zustimmung zum Kauf bereit erklären, ihre Kontaktdaten denjenigen Bewerbern des Baugebietes zur Verfügung zu stellen, die sich ebenfalls zur Weitergabe bereit erklären. Dieser Vorgang wird für alle Bewerber wiederholt, die als Nachrücker für Bauplätze angeschrieben werden. Anschließend wird eine Liste derjenigen Erwerber, die sich zum Austausch ihrer Kontaktdaten bereit erklärt haben erstellt und nur diesen zugesandt.

Damit, so Reichert zur Begründung wollen wir „als Familienstadt wollen ein gutes nachbarschaftliches Miteinanders fördern“. Dabei soll seiner Intention nach mit dem Verfahren ermöglicht werden, dass sich zukünftige Nachbarn auf freiwilliger Basis frühzeitig kennenlernen können. Ein gutes Nachbarschaftsverhältnis ist ein wichtiger Faktor für eine gedeihliche Entwicklung der Dorf- oder Stadtgemeinschaften.

Dieser Vorschlag ist nach Meinung der AfD ein Ansatz zu einer weiteren positiven Entwicklung und sollte daher durch den Rat unterstützt und zusätzlich evaluiert werden.

Kommentare gesperrt.

© 2019 Sehnde-News.