Wildtiere in der Großstadt : Fachvortrag über „Kulturfolger“ in Berlin

13. Oktober 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. In keiner anderen Großstadt Deutschlands leben derart viele Wildschweine wie in Berlin. Aber auch Füchse, Steinmarder und Waschbären sind inzwischen fester Bestandteil der „Stadtvielfalt“ geworden. Immer öfter gibt es Meldungen von Wildtieren, die weit außerhalb des Waldes in Parkanlagen, Gärten, Kleingärten und sogar auf großen Stadtplätzen beobachtet werden. Die Tiere scheinen sich an das Leben der Menschen angepasst und als sogenannte „Kulturfolger“ die Vorzüge der Großstadt für sich entdeckt zu haben.

Wildtiere zeigen sich immer öfter in der Stadt - Foto: D. Ehlert

Wildtiere zeigen sich immer öfter in der Stadt – Foto: D. Ehlert

Die Wildtiere sorgen durch ihr Auftreten für großes Aufsehen, wenn plötzlich ein Waschbär im Stadtzentrum zu sehen ist, ein Fuchs auf dem Spielplatz auftaucht oder eine Rotte Wildschweine durch vornehme Vorstadtviertel spaziert. Derk Ehlert, Wildtierexperte der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Berlin, berichtet in seinem anschaulichen Vortrag, warum die Wildtiere in die Stadt kommen, wie sich ihre Lebensweisen verändern und welche Gefahren damit verbunden sind. Der Wildtierexperte zeigt die Konflikte auf, die zwischen Mensch und Tier entstehen, und gibt Hinweise über den Umgang mit den Tieren.

Ehlert spricht am Mittwoch, 19. Oktober, von 18.15 bis 19.15 Uhr in der  Festscheune auf Meyers Hof (Abendeingang am Zoo-Parkplatz). Der Eintritt ist kostenlos  – freiwillige Spenden gehen an die Derk-Ehlert-Stiftung, die unter dem Dach der NABU-Stiftung „Nationales Naturerbe“ aktiv ist.

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