Vortrag und Bustour – Einsteins Gravitationswellen auf der Spur

10. Juni 2017 @

Vor mehr als 100 Jahren sagte Albert Einstein in seiner Relativitätstheorie die Existenz von Gravitationswellen vorher. Diese winzigen, sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitenden Kräuselungen der Raumzeit entstehen zum Beispiel bei Sternexplosionen oder kollidierenden Schwarzen Löchern. Sie sind gewissermaßen deren Klang.

In Kontakt mit den Gravitationswellen kommen – Logo: Region Hannover

Am Donnerstag, 22. Juni, ermöglicht die Hörregion Hannover in Kooperation mit dem hannoverschen Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und dem Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover einen Einblick in Theorie und Erforschung der Gravitationswellen: mit einem Vortrag und anschließender Besichtigung des Gravitationswellendetektors GEO600 bei Sarstedt. Los geht’s um 14 Uhr, das Ende ist für 18 Uhr vorgesehen. Start- und Zielpunkt ist die Volkssternwarte Hannover Am Lindener Berge 27 in Hannover. Eine Anmeldung unter der Telefonnummer 0511/616 23 668 oder per Email an hoerregion [at] region-hannover [dot] de ist erforderlich. Die Teilnahme inklusive der Fahrten im historischen Bus kostet zehn Euro pro Person.

Der erstmalige Nachweis von Gravitationswellen im September 2015, an dem auch das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und das Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover beteiligt waren, gilt als eine Jahrhundertentdeckung. Beim Vortrag in der Volkssternwarte zeigt Dr. Benjamin Knispel vom Max-Planck-Institut, wie Gravitationswellen die bisher betriebene Astronomie perfekt ergänzen und welche neuen Erkenntnisse man sich in der Zukunft von ihnen erhofft. Bei der anschließenden Besichtigung des Detektors, den das Institut betreibt, können die Besucher einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der modernen Spitzenforschung am Hochpräzisionsinstrument und der Technologieschmiede GEO600 werfen.

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