Sehnderin das erste Mal auf Kunstausstellung vertreten

17. Dezember 2016 @

Gut 50 Künstler und Künsterinnen aus Nah und Fern waren dem Ruf der Stadt Burgdorf gefolgt und hatten insgesamt mehr als 90 Werke im Rahmen des 11. Burgdorfer Kunstpreises eingereicht. Zur Verleihung des Preises waren viele der Kunstschaffenden persönlich anwesend, aber letztlich konnte nur eine oder einer ihn mit nach Hause nehmen.

Isabel Jaron mit ihrer „Lady in Copper“ – Foto: Red

Marie-Luise Schulz aus Braunschweig überzeugte die Jury mit ihrer modernen Interpretation des „Abendmahl“-Bildes von Leonardo da Vinci. Das Gremium habe sich die Entscheidung bei der Auswahl der 20 Exponate, die letztlich in der Ausstellung gezeigt wurden, nicht leicht gemacht, berichtete Hans-Tewes Schadwinkel, der Leiter der Jury. Es seien viele gute Arbeiten dabei gewesen.

Das Motto „abgekupfert“ am wörtlichsten genommen hatte die Sehnderin Isabel Jaron, deren Arbeit ebenfalls zu den wenigen ausgestellten Objekten zählte. Hunderte zentimetergroßer Kupferstückchen verarbeitete die Künstlerin, bis Audrey Hepburn in ihrer wohl berühmtesten Pose als „Lady in Copper“ von der Leinwand strahlte. Das Bild sei leider unverkäuflich, bedauerte Jaron auf Nachfrage, es sei bereits einer Freundin versprochen. Sie freute sich aber über das rege Interesse, das ihre Arbeit bei den mehr als 50 Besuchern der Eröffnungsveranstaltung hervorrief.

Die Ausstellung ist derzeit noch zu besichtigen im Rathaus I der Stadt Burgdorf in der Marktstraße zu den üblichen Öffnungszeiten.

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