Mokekaba spielt in Sehnde

10. August 2015 @

Der Sehnder Kulturverein lädt für Freitag, 4.September, um 19.30 Uhr zur ersten Veranstaltung der neuen Spielzeit ein. Mit der Gruppe Mokekaba kommt eine Band in das Forum der KGS, die sich um den Sehnder Schlagzeuger Bernd Lange gruppiert. Die Gruppe spielt perkussive Musik mit westafrikanischen und karibische Rhythmen. Die Bilder des senegalesischen Künstlers Lune Ndiaye sind im zeitgleich Foyer der KGS zu sehen. Ab 19 Uhr werden die Gäste außerdem mit afrikanischer Küche verwöhnt.

Mit Saxophon und Schlaginstrumenten verzaubert Mokekaba das Publikum - Foto: Agentur

Mit Saxophon und Schlaginstrumenten verzaubert Mokekaba das Publikum – Foto: Agentur

Die fünf Musiker und Musikerinnen von Mokekaba verbindet die Leidenschaft für perkussive Musik und ganz besonders für westafrikanische Rhythmen. Auf Djembes, Basstrommeln und dem pentatonisch gestimmten Balafon präsentieren sie traditionelle Stücke und eigene Arrangements. Die einzelnen Stimmen der Instrumente verbinden sich zu spannenden Melodien, die von energiegeladenen Soli umspielt werden. Die musikalische Vielfalt der Trommeln zeigt Mokekaba auch mit lateinamerikanischen Rhythmen, die ihren Ursprung in Afrika haben, und die vom warmen Sound der Congas getragen werden. Über den polyrhythmischen Strukturen liegt ein Saxofon-Spiel, das die Grenzen zwischen traditionellen Melodien und Improvisation aufhebt. Mokekabas Musik bewegt sich in einem breiten Spektrum von zarten Klängen bis zu kraftvollen Tönen, sie beschwingt, pulsiert und geht gleichermaßen in die Beine und in die Seele.

Der Künstler Lune Ndiaye wuchs in einem Dorf in der Nähe Dakars/Senegal auf. Seit dem Jahr 2005 lebt und arbeitet er in Hannover. Heute verwendet er für seine Bilder hauptsächlich Acryl, Sand und afrikanische Textilien, mit denen er einen starken Bezug zum afrikanischen Kontinent herstellt. Ndiaye erklärt seine Arbeit so: „Meine Bilder erzählen vom alltäglichen Leben in Afrika, von seinen Freuden und Leiden. Sie sind eine Botschaft für den Frieden, gegenseitigen Respekt und das friedliche Zusammenleben mit der Natur und der Kulturen untereinander.“

Die Bilder von Lune Ndiaye sind im Foyer zu sehen - Foto: Agentur

Die Bilder von Lune Ndiaye sind im Foyer zu sehen – Foto: Agentur

Marie-Christine Hanne-Akele kommt aus Mali, lebt seit 1981 in Hamburg und wird den Abend mit afrikanischen Gaumengenüssen bereichern. Sie engagiert sich im Verein Balimayaton, der die malische Kultur näher bringen möchte.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung beträgt zehn Euro und beinhaltet die Bilderausstellung, das Konzert und die warme afrikanische Küche, die ab 19 Uhr geöffnet ist. Karten gibt es beim Druckwerk in der Mittelstraße zu den bekannten Öffnungszeiten oder unter dem Kartentelefon 0151/21 59 50 43 sowie per E-Mail an karten [at] kultur-seh [dot] de.

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