Kunsttage Sehnde 2017: Frühlings- und Ostermarkt

6. März 2017 @

Bei der siebten Auflage der „Kunsttage Sehnde“ treffen sich am 18. und 19. März mehr als 50 Künstler in der Kooperativen Gesamtschule Am Papenholz 11 in Sehnde und präsentieren Erlesenes und traditionelles Kunsthandwerk kombiniert mit trendigem Design. Schwerpunkte bilden diesmal, passend zum bevorstehenden Frühling, die Themen Garten- und Dekoartikel, farbenfrohe Schmuckkreationen, textile Accessoires und österliche Gestecke. Am Sonnabend steht die Ausstellung von 13 bis 18 Uhr offen, am Sonntag ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt ab zwölf Jahren zwei Euro, die von vielen Künstlern bei einem Kauf ab einem Mindestumsatz von 20 Euro erstattet werden.

Im März kommt der Kunstmarkt wieder nach Sehnde – Plakat; StadEvents

Ein ganz besonderes Hobby hat Gerhard Hühn aus Sehnde. Der Rentner und Liebhaber von Leuchttürmen fotografiert diese schon seit vielen Jahren aus verschiedenen Perspektiven. Während eines Urlaubes kam er auf die Idee, ob er diese auch nach bauen kann. Aus den unterschiedlichsten Materialien baut er mittlerweile in verschieden Formaten fast jeden Leuchtturm nach und stattet diese auch mit den klassischen Signallichtern aus. Diese Hingucker passen nicht nur in die heimische Wohnung sondern schaffen auch im Garten ein maritimes Flair und sorgen im dunkeln für tolle Lichteffekt.

Für Begeisterung bei den Besuchern sorgt auch immer wieder, wenn Künstler aus alten ausgedienten Materialien neues kreieren. Der sogenannten upcycling Kunst widmen sich gleich mehrere Künstler bei den Kunsttagen. Charlotte Koch fertigt aus altem Papier wie Landkarten und Tonkartonreste, individuelle Schachteln, „Inchie-Leinwände“ und sogar Papierketten. Auch werden von ihr verbrauchte Kaffeekapseln zu Anhängern umgearbeitet, so dass einzigartige Schmuckstücke entstehen. Weitere umweltbewusste Trends zeigen Künstler bei der Umgestaltung von Textilien, Holz, Knöpfen oder altem Familienbesteck.

Österlich geht es am Stand von Roswitha Gehlhaar aus Ilsede zu. Bei den Kunsttagen stellt sie handgestickte und bemalte Ostereier vor. Ihr Privathaus in Oberg ist mittlerweile als „Ostereierhaus“ bekannt und bei regelmäßigen Führungen können Besuchergruppen mehr als tausend verzierte Hühner-, Wachtel- oder Straußeneier bewundern. In ihrer Schauwerkstatt verleiht sie jedem Ei so einen individuellen Namensschriftzug oder ein Lieblingsmotiv der Besucher.

Viele Angebote sind in der Schulstraße angekündigt – Foto: Stadt Events

Für Kinder hat Inge Heyn aus Celle etwas zum Mitmachen vorbereitet. Unter Anleitung lädt sie zum Basteln ein. Mit verschiedenen Materialien wie Filz und Holz werden Eulen, Osterhäschen und kleine Gestecke aus Naturmaterialien gefertigt, die die Besucher gleich mit nach Hause nehmen können. Viele Künstler ermöglichen den Besuchern auch einen Einblick in die Entstehung ihrer Produkte, indem sie sich beim Arbeiten vor Ort über die Schulter schauen lassen. So demonstriert die Filzkünstlerin Annett Richter aus Hannover an ihrem Arbeitstisch die Entstehung von handgenähten Waldorfpuppen und niedlichen Filztiere.

Das weitere Spektrum ist sehr vielfältig und reicht von Gestecken, Aquarellbildern, Stickereien, Nassfilzobjekten, Grußkarten, Stofftieren und Puppen bis hin zu Schmuckunikaten und Keramikarbeiten für Haus und Garten. Nach dem gemütlichen Bummeln und Stöbern lädt das Künstlercafé mit kleinen Speisen und Getränken zum Ausruhen ein. Hier stehen mehr als 30 verschiedene Kuchen und Torten zur Auswahl, die von den Ausstellern selbst gebacken wurden.

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