Erfolg von „Rock in der Arena“ bestätigt Konzept

29. September 2015 @

Es sollte der zweite Schritt werden, mit dem sich die Sehnder Arena in der Öffentlichkeit präsentiert und ihr Angebot vom Sport auf die Kultur ausdehnen wollte. Und, so viel kann man schon feststellen, er ist gelungen. Rund 100 Personen machten gemeinsam mit den „Sidekicks“ aus dem „Rock in der Arena“ die „1. Rocknacht von Sehnde“, denn man feierte tatsächlich bis etwa 3 Uhr morgens.

Die Sidekicks machten so gute Musik, dass die Gäste auch richtigen Rock 'n' Roll aufs Parkett legten - Foto: JPH

Die Sidekicks machten so gute Musik, dass die Gäste auch richtigen Rock ’n‘ Roll aufs Parkett legten – Foto: JPH

Mit diesem zweiten Schritt in die frisch geplante Reihe „Rock in der Arena“ hatte Geschäftsführer Carsten Nothvogel Neuland betreten, denn die Bereitschaft der Bevölkerung, sich zu einem solchen Event in der Arena an der Peiner Straße zu treffen, war bei der Planung vollkommen unbekannt. Doch nachdem das Heiners geschlossen ist und solche Veranstaltungen in Sehnde Mangelware wurden, wollte Nothvogel den Versuch wagen. Dabei hatte er mit den Sidekicks auch einen guten Griff getan, denn sie deckten mit ihrem Repertoire ein breites Musikspektrum der 60er und 70er Jahre gekonnt ab.

Im Outfit von den Blues Brothers spielten die Sidekicks ausgezeichnet auf - Foto: JPH

Im Outfit der Blues Brothers spielten die Sidekicks alles aus den damaligen Charts – Foto: JPH

„Könnt ihr es mit uns aushalten“, fragte Leadsänger Holger Wismer zu Anfang – und aus einem noch zaghaften „Ja“ wurde im Laufe des Abends eine richtige Rock-Fete mit Überlänge. „Wir freuen uns, dass das Engagement der Band geklappt hat, und dass so viele neue Besucher in die Arena gekommen sind“, freute sich Nothvogel. „Wir werden die Reihe fortsetzen und hoffen, dass sich die Erfahrungen der Gäste der ersten Veranstaltung rumsprechen. Ich glaube, damit sind wir auf dem richtigen Weg bezüglich der Rockmusik.“ Dabei denkt Nothvogel auch über andere Veranstaltungsreihen nach, die er mit seinem Team entwickeln will. „Unser Konzept von Sport, Kultur und öffentlichem Leben scheint gut anzulaufen“, fügte er hinzu.

Das bestätigt auch Martin Bachmann, der mit acht Freunden extra aus Hannover angereist war, um mal wieder preiswert handgemachten Rock zu hören. „Alles super bis jetzt“, meinte er, „das ist genial. Ich halte das für eine Top-Idee und sehe viele Möglichkeiten für weitere solche Veranstaltungen. Es war mutig, aber es ist gelungen.“ Das bewertet auch Nothvogel so, der bereits nach einer nächsten Band sucht, die dann die zweite Veranstaltung „Rock in der Arena“ gestalten soll – lokale Kräfte bevorzugt. In etwa zehn bis zwölf Wochen könnte es dann eine Neuauflage geben.

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