„Digital Sounds“: Experten spüren digitalen Klängen nach

17. Oktober 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Wie hörbar sind Unterschiede zwischen digitalen und analogen Klängen? Welche Bedeutung hat die elektronische Musikproduktion für die Kreativwirtschaft? Wie natürlich müssen digitale Sounds klingen? Und wohin entwickelt sich digitales Sounddesign zum Beispiel in Computerspielen? Diese und weitere Fragen stehen am Donnerstag, 20. Oktober, auf dem Programm, wenn Expertinnen und Experten von 10 bis 19 Uhr über „Digital Sounds“ debattieren. Die Tageskonferenz für auditives Gestalten und Erleben bringt in Hannover Klang- und Schall-Expertinnen und -Experten zusammen. Der Tag schließt abends mit einem Konzert und Gespräch mit dem elektronischen Klangartisten Atom™ (siehe gesonderten SN Bericht).

Digitale Musik erobert zusehends den Alltag - Foto: JPH

Digitale Musik erobert „zuhörens“ den Alltag – Foto: JPH

Ziel der Konferenz ist, die Bereiche Sounddesign, Klanghören, Musikwirtschaft, Medizinbranche und Digitalwirtschaft zu vernetzen. Die Region Hannover mit der Hörregion, die Landeshauptstadt Hannover mit der UNESCO City of Music und hannoverimpuls laden gemeinsam zu der Veranstaltung in die Schalterhalle des Anzeiger-Hochhauses an der Goseriede 9 ein; die Konferenzgebühr beträgt 29 Euro, die Anmeldung erfolgt übers Internet.

Digitalisierung betrifft zunehmend alle gesellschaftlichen Bereiche – Leben, Arbeiten, Standorte. Die digitale Transformation setzt digitale Sounds ein, Klangerlebnisse werden digital erzeugt, das Klanghören digital unterstützt. Was bedeutet dieser Prozess, welche Rolle kann die Musik- und Sound- und Klangbranche dabei spielen, wie nehmen Anwender diese Töne auf?

In der Schalterhalle präsentieren Fachleute die Trends von heute und morgen. Auf dem Programm stehen Vorträge und Panels zu zukunftsweisenden Themen wie „Auf dem Weg zum digitalen Orchester? Virtuelle Klangbibliotheken in der Musikproduktion“, „Auditory Kinematics – Wenn visuelle Bewegungsmuster hörbar werden“, „Mensch-Maschine – Digitale Musik und Klangkunst“ oder auch „DSP-technologies for Yamaha’s pro-audio equipments“.

Als Referenten und Vertreter von Unternehmen und Institutionen sind unter anderem dabei: Mousse T. (Peppermint Jam), Toshifumi Kunimoto (Yamaha), Dr. Andreas Sennheiser (Sennheiser electronic), Prof. Dr. Waldo Nogueira Vazquez (Deutsches HörZentrum, MHH), Dr. Martin Kinkel (KIND Hörgeräte), Prof. Dr. Reinhard Kopiez (HS für Musik, Theater und Medien Hannover), Pit Noack (Labor für Kunst und Technik, Hannover), Stephan Tyssen (TVN Group) und Frank Sennholz (Soulpix).

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