Buchvorstellung im Ratssaal in Sehnde

25. Oktober 2016 @

Der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, Mittwoch, 9. November, soll auch in diesem Jahr in Sehnde wieder für ein besonderes Ereignis im Zusammenhang mit der Reichspogromnacht genutzt werden. Nach der Einweihung der Gedenktafel und der Veröffentlichung der Publikation zur Gedenktafel in den vergangenen zwei Jahren wird nun  das gerade erschienene Buch „Eine Sehnder Jüdin kommt zurück“ von Hans-Hermann Seiffert über die Zeitzeugin Gerda Wasserman, geborene Rose, aus Sehnde vorgestellt.

Mit den Stolpersteinen begann die Erinnerungskultur in Sehnde - Foto: JPH

Mit den Stolpersteinen begann die Erinnerungskultur in Sehnde – Foto: JPH

Der Autor des Buches, Hans-Hermann Seiffert, hat seine Kindheit in Sehnde verbracht und lebt heute in Konstanz. Hier ist er seit Jahren in der Erinnerungskultur aktiv und hat bereits einige Biographien über Opfer des Nationalsozialismus veröffentlicht. Er begleitet aktiv die Arbeit der Projektgruppe „Stolpersteine“ in Sehnde und hat nach den ersten Treffen mit der Gruppe schnell den Entschluss gefasst, ein Buch über Gerda Wasserman zu schreiben. Nach monatelanger ausführlicher Recherchearbeit, vielen Reisen und persönlichen Gesprächen veröffentlichte er das fertige Buch im Sommer 2016 und überreichte es im Oktober Gerda Wasserman persönlich in New York.

Die Projektgruppe „Stolpersteine“ und der Autor freuen sich, das Buch und die Geschichte nun in Sehnde präsentieren zu dürfen und laden Sie herzlich für den 9. November um 19 Uhr in den Ratssaal der Stadt an der Nordstraße 19 ein. Neben der Buchvorstellung und einigen Redebeiträgen erwarten Sie musikalische Beiträge und ein kleiner Imbiss. Die Teilnahme ist kostenlos.

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