Behinderung und Sexualität – Fortbildungsreihe in Köthenwald

14. November 2016 @

Die letzte Veranstaltung der Fortbildungsreihe „Sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen mit Behinderungen – ein Thema für Einrichtungen“ behandelt am Dienstag, 15. November, von 17 bis 18.30 Uhr das Thema „Umgang mit Sexualität und Behinderung“. Die Sexualpädagogin Sina Rimpo, Mitarbeiterin im Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen Hannover und Heilpraktikerin Psychotherapie gibt einen fachkundigen Einblick in Sexualpädagogik und Sexualassistenz.

Im DoG findet die Fortbildung statt - Foto: JPH

Im DoG findet die Fortbildung statt – Foto: JPH

Das Recht auf selbstbestimmte Sexualität gilt für Menschen mit Beeinträchtigungen gleichermaßen wie für alle anderen Menschen auch. Jedoch im Hinblick auf Menschen mit Behinderungen ist der Themenbereich Sexualität und Selbstbestimmung noch mit einer Vielzahl an Vorurteilen, Tabus und Ausgrenzungen belegt. Dies gilt in besonderem Maße für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen. Im Vortrag und dem anschließenden Gespräch wird dieses Themenfeld, das nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch ihre Betreuer und Angehörigen verunsichert und beschäftigt, bearbeitet.

Die kostenfreie Fortbildungsreihe „Sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen mit Behinderungen – ein Thema für Einrichtungen“ ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Klinikum Wahrendorff und der Akademie für Pflege und Soziales in Kooperation mit dem Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen Hannover. Der Eintritt ist frei.

Jeder Abend kann auch als Einzeltermin wahrgenommen werden und richtet sich an Betreuer, Angehörige und Interessierte. Veranstaltungsort ist das Dorff-Gemeinschaftshaus in der Wahre Dorffstraße 4 in Köthenwald. Anmeldungen sind unter der E-Mail institut [at] aps-hannover [dot] de oder per Fax an die Telefonnummer 0511/86 32 92 möglich.

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