Absurditäten des Alltäglichen

14. Oktober 2015 @

Werner Julius Frank liest am Sonntag, 18. Oktober, um 11 Uhr in der Tagesklinik für Männer im Amtshaus Ilten an der Hindenburgstraße 1 in Ilten aus seinen Werken. Es sind die Fallstricke der deutschen Sprache und die Absurditäten des Alltäglichen, die Werner Julius Frank in seinen Kurzgeschichten thematisiert: Das Eigenleben von Brillen und Wollmäusen, kränkelnde Computer, die Irritationen beim Befolgen von Anleitungen zum Aufbau von Möbeln eines schwedischen Möbelhauses.

Mit Sprache umgehen, das steht auf dem Programm von Werner Julius Frank - Logo: Klinikum Wahrendorff

Mit Sprache umgehen, das steht auf dem Programm von Werner Julius Frank – Logo: Klinikum Wahrendorff

Der Autor nimmt die Dinge wörtlich. Benötigt man wirklich einen Übergangsmantel an der polnischen Grenze? „Wenn in einem Schuhschrank Schuhe sind und in einem Besenschrank Besen, was befindet sich dann in einem Nachtschrank?“ Mit einem gewissen Hang zu Übertreibungen und einer ausgeprägten Freude an abstrusen Wortverdrehungen zerlegt er Wörter in Einzelteile und setzt sie möglichst sinnentstellend wieder zusammen. Charmant, humorvoll und mit fröhlicher Genauigkeit blickt Frank auf seine Muttersprache. Aus den Reflektionen und Beobachtungen sind komische, skurrile und tiefsinnige Geschichten entstanden, die in mittlerweile vier Büchern gesammelt sind.

Der Eintritt ist frei. Eine Voranmeldung wird empfohlen bei Marlene Bruns in der Bibliothek im Klinikum Wahrendorff oder unter der Telefonnummer 05132/90 25 96 oder 0174/67 79 177 sowie per E-Mail an bruns [at] wahrendorff [dot] de.

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