Weihnachtsmarkt Hannover – Die Polizei informiert

1. Dezember 2017 @

Seit Mittwoch läuft der Weihnachtsmarkt in Hannover. Auch in diesem Jahr verstärkt die Polizei dafür ihre Präsenz in der Innenstadt. Um den Besuchern einen entspannten und vergnüglichen Besuch zu ermöglichen, hat die Landeshauptstadt Hannover in enger Abstimmung mit der Polizeidirektion (PD) Hannover ein umfangreiches Sicherheitskonzept entwickelt.

Das Sicherheitskonzept sieht viele Maßnahmen vor – Foto: JPH

„Es gibt keine konkreten Hinweise auf eine Gefährdung öffentlicher Veranstaltungen und somit auch nicht des Weihnachtsmarktes. Dennoch besteht nach wie vor eine abstrakte Gefahrenlage“, betont Polizeipräsident Volker Kluwe und erklärt damit auch die verstärkte Präsenz der Polizei und das angepasste Maßnahmenkonzept. Die Bürger werden in diesem Jahr auf mehr uniformierte Polizisten auf und rund um den Weihnachtsmarkt treffen, die deutlich sichtbar mit gelben Westen ausgestattet sind. Diese werden – im Verdachtsfall – auch Besucher sowie deren mitgeführte Taschen kontrollieren.

„Wir tun wie in jedem Jahr alles dafür, dass alle etwa 1,8 Millionen Besucher ein schönes und sicheres Weihnachtmarkterlebnis haben werden. Die Grundzüge des umfassenden Konzepts stehen seit Wochen fest“, unterstreicht Oberbürgermeister (OB) Stefan Schostok. „Eine Veranstaltung mit täglich bis zu 100 000 Gästen bringt in gewissem Maße auch immer Unfallrisiken oder andere Gefährdungssituationen mit sich, auf die wir vorbereitet sind.“

Für die verschiedensten außergewöhnlichen Situationen – von Wetterereignissen über Stromausfall und vermisste Personen bis zu Bombendrohungen – ist ein entsprechender Maßnahmenkatalog vorbereitet. Neben der verstärkten Präsenz Uniformierter werden auch zivile Beamte auf dem Markt unterwegs sein, zum einen um Delikte wie zum Beispiel Taschendiebstähle zu verfolgen oder zu verhindern, zum anderen aber auch, um frühzeitig verdächtige Personen oder Gegenstände zu erkennen und einzuschreiten. Neu ist eine sogenannte Veranstaltungswache an der Ecke Hanns-Lilje-Platz/Schmiedestraße, die sich bereits beim diesjährigen Schützenfest sowie beim Maschseefest bewährt hat.

Darüber hinaus werden an neuralgischen Punkten, wie beispielsweise Zufahrtstraßen in der City, mit Maschinenpistolen ausgerüstete Einsatzkräfte positioniert sein. „Zusätzlich werden wir in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk auf die Verbotszeiten für den Lieferverkehr in der Innenstadt legen und auch hier Kontrollen durchführen. Wer außerhalb der erlaubten Zeiten erscheint und keine Ausnahmegenehmigung vorlegen kann, wird konsequent weggeschickt“, so die Leiterin der Polizeiinspektion Mitte, Gwendolin von der Osten, abschließend.

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