Vierter Angehörigentag in der JVA Sehnde

13. Oktober 2015 @

Bereits zum vierten Mal bot sich den Angehörigen der in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Sehnde beschäftigten Bediensteten am Sonntag die Möglichkeit, sich über die Arbeit der unterschiedlichen Berufsgruppen in der Einrichtung zu informieren und sich die Arbeitsplätze einmal näher anzusehen.

Die Angehörigen konnten sich die JVA in vielen bereichen ansehen - Foto: JVA Sehnde/Schmidt

Die Angehörigen konnten sich die JVA in vielen Bereichen ansehen, so wie hier die Einfahrt – Foto: JVA Sehnde/Schmidt

Unter großem Zuspruch konnte die Anstaltsleiterin der JVA Sehnde, Krimhild Timmermans-Eike, rund 350 Gäste begrüßen, die in der Zeit von 13 bis 16 Uhr von ihren Verwandten durch die Anstalt geführt wurden. Neben den verschiedenen Arbeitsplätzen auf den Stationen in den Unterkunftshäusern der Gefangenen und in der Verwaltung waren beispielsweise die Arbeitsbetriebe, die Schule, der Sportbereich sowie die großen und kleinen Gefangenentransportbusse zur Besichtigung frei gegeben. Für die Versorgung sorgte der Vorsitzende des Fördervereins der JVA Sehnde, Dr. Thomas Vögel, mit einem breiten Kuchenangebot und Getränken.

Rund 3880 Bedienstete unterschiedlicher Berufsgruppen arbeiten in den 13 niedersächsischen Justizvollzugseinrichtungen. Etwa 75 Prozent der Mitarbeiter sind im Aufsichts- und Stationsdienst eingesetzt und sorgen täglich rund um die Uhr für die Basisversorgung der Gefangenen. Weitere Berufsgruppen sind zum Beispiel die Juristen, Psychologen, Sozialpädagogen und die Verwaltungsfachwirte. Etwa ein Drittel aller Bediensteten ist weiblich.

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