Veränderungen im Landesvorstand der Johanniter

25. Juli 2017 @

Seit dem 15. Juli ist die Leitungsspitze des Johanniter-Landesverbands Niedersachsen/Bremen als Dreigestirn neu aufgestellt. Mit dem Einverständnis des Herrenmeisters des Johanniterordens, Dr. Oskar Prinz von Preußen, hat das Präsidium der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) Uwe Beyes sowie Hannes Wendler zu neuen Mitgliedern des Landesvorstands berufen. Gemeinsam mit Bernhard Gätjen, der seit 2016 dem Landesvorstand angehört, führen Beyes und Wendler künftig die Geschäfte der Johanniter im Landesverband Niedersachsen/Bremen.

Neuer Vorstand in Niedersachsen/Bremen nimmt Arbeit auf – Foto: JPH

Uwe Beyes blickt auf jahrelange Erfahrung in der JUH zurück und kennt den Landesverband bestens. Der gelernte Rettungsassistent und Kaufmann für Organisation hat seit 1993 verschiedene Stationen im Regionalverband Niedersachsen Mitte durchlaufen. Seit 2004 war er dort hauptamtliches Mitglied des Regionalvorstands. Der 47-Jährige prägte den Verband, der neben den Bereichen Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz, Hausnotruf unter anderem führend in der Entwicklung von Wohnprojekten und im Aufbau von Kindertagesstätten ist, maßgeblich.

Auch der 38-jährige Hannes Wendler ist für die JUH kein Unbekannter. Im Jahr 2000 fing er als Ehrenamtlicher bei der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) im Ortsverband Braunschweig an, wurde Rettungssanitäter und übernahm eine Vielzahl weiterer Funktionen bis hin zur Dienststellenleitung Braunschweig, Salzgitter und Peine. In seiner letzten Position bei der JUH als Leiter Fuhrparkmanagement im Landesverband Niedersachsen/Bremen war der Betriebswirt als Projektleiter verantwortlich für die Entwicklung einer Fuhrparkmanagement-Software zur Verwaltung der bundesweiten JUH-Fahrzeuge. Nach sieben Jahren bei Volkswagen Nutzfahrzeuge kehrt er nun zu den Johannitern zurück.

Die beiden neuen Landesvorstände folgen auf Thomas Mähnert, der seit dem 1. März 2017 Mitglied des Bundesvorstands der JUH ist. In mehr als 20 Jahren hatte Mähnert den Landesverband aus einer schwierigen Ausgangslage heraus zu einem der erfolgreichsten Verbände in der JUH entwickelt. Beispielweise wurde ein flächendeckend strukturierter Vertrieb aufgebaut, der dann auch zum großen Erfolg und der Marktführerschaft im Hausnotrufsektor in Niedersachsen/Bremen beitrug.

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