Über 470 Baustellen bremsen die Sommerreise

27. Juni 2017 @

Als die ersten fünf Bundesländer in die Sommerferien starteten, nahm der Reiseverkehr auf den deutschen Autobahnen spürbar zu. Zusätzlich sorgen aktuell über 470 Baustellen für Behinderungen. Die meisten Straßenarbeiten, genau 121 Baustellen, gibt es auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen.

Der Ferienverkehr begann am Wochenende – Foto: JPH

Der ADAC rechnet während der Sommerreisezeit mit einer deutlichen Zunahme der Behinderungen. Staugefährdet sind vor allem die Autobahnen A 1, A 3, A 5, A 7 und A 8. Die derzeit längsten Baustellen befinden sich auf der A 8 München – Stuttgart zwischen Ulm-West und Merklingen mit 15 Kilometern, auf der A 9 Halle/Leipzig – Berlin in beiden Richtungen zwischen Dessau-Ost und der Tankstelle Köckern und auf der A 5 Basel – Karlsruhe in beiden Richtungen zwischen Rastatt-Nord und Ettlingen mit über 17 Kilometern Länge.

Sehr hohes Stau- aber auch Gefahrenpotenzial haben dabei Baustellen, bei denen Fahrstreifen wegfallen oder diese erheblich temporeduziert sind. Viele Unfälle ereignen sich vor der eigentlichen Baustelle, vor allem im Zulauf  und Verschwenkungsbereich. Generell ist in Baustellenbereichen der linke Fahrstreifen in der Regel deutlich verengt. Meist darf dieser nur von Fahrzeugen mit einer Breite bis 2,10 Metern befahren werden. Dabei gilt die Fahrzeugbreite einschließlich der beiden Außenspiegel. Um Unfälle mit nebeneinander fahrenden Fahrzeugen zu vermeiden, sollten Autofahrer auf unnötige Überholmanöver verzichten und versetzt fahren, wo dies empfohlen wird.

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