Traumpartner gesucht, Cyberkriminellen gefunden

7. Februar 2015 @

„Einen Partner finden“ – mit diesem guten Vorsatz starten zahlreiche bindungswillige Internetnutzer ins neue Jahr. Online-Dating-Agenturen bestätigen, dass sich die meisten Singles Anfang Januar bis Mitte Februar auf ihren Webseiten tummeln. Elektronische Partnerbörsen gehören heute zum Standardrepertoire bei der Partnersuche. Laut Bitkom haben rund neun Millionen deutsche Nutzer bereits einmal in Internet-Singlebörsen oder per Dating-App nach Partnern gesucht. Doch Online-Dating-Aktivitäten können statt dem Traumpartner auch Cyberkriminelle anlocken. Kaspersky Lab zeigt, was man bei der Partnersuche aus Sicht der eigenen IT-Sicherheit beachten sollte.

Bei der Partnersuche im Netz nur geschützt und vorsichtig surfen - Foto: Kaspersky Lab

Bei der Partnersuche im Netz nur geschützt und vorsichtig surfen – Foto: Kaspersky Lab

Wer übers Web einen neuen Partner finden will, muss natürlich einiges von sich preisgeben. Doch das Anlegen persönlicher Profile macht die Partnersuchenden auch angreifbar für Menschen, die sie gar nicht finden wollten. Für Cyberkriminelle können solche Profilinformationen interessant sein, um Geld oder Identitäten zu stehlen.

Auch wer keine persönlichen Daten wie Telefonnummer, Adresse oder E-Mail bei einer Partnerbörse hinterlegt, könnte von unerwünschten Verehrern allein über seinen Namen und weitere Spuren im Internet gefunden werden. Partnersuchende, die freimütig in Sozialen Netzwerken wie Facebook ihren aktuellen Aufenthaltsort bekannt geben, sollten sich nicht über unfreiwillige Dates wundern.
Besondere Gefahr droht dabei von den neuen mobilen und GPS-gestützten Partnerbörsen, die das Facebook-Profil auswerten. Flirtwillige lassen sich damit im Umkreis weniger Meter aufspüren und werden dem Partner gleich mit Bild präsentiert.

„Der Wunsch nach Zweisamkeit sollte nicht gleich sämtliche Sicherheitsbedenken über den Haufen werfen“, erklärt Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. „Mobile Dating-Apps bieten auch Menschen mit weniger lauteren Interessen die perfekte Möglichkeit, ihre Opfer vor Ort ausfindig zu machen. Wer seinen genauen Standort per GPS preisgibt, sollte wissen, dass er sich damit nicht nur dem Risiko des Stalking aussetzt, sondern auch leicht Opfer von Cyberkriminellen werden kann.“

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