Tag der offenen Tür auf der Psychotherapiestation im Klinikum Wahrendorff

12. Oktober 2018 @ 0 Kommentare

Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass im Jahr 2020 die Depression die zweitgrößte Volkskrankheit sein wird. Nach Beurteilung des Robert-Koch-Institutes zählt die Depression inzwischen zu den häufigsten psychischen Leiden in Deutschland. Die Auswirkungen für die Betroffenen, die Familien, die Freunde und die Arbeitswelt sind gewaltig.

Auf der psychotherapeutisch-psychosomatischen Station im Klinikum Wahrendorff wird eine bedürfnisorientierte und qualifizierte psychotherapeutische Behandlung geboten – Foto: Klinikum Wahrendorff

Am Mittwoch, 17. Oktober 2018, veranstaltet die Psychotherapiestation Ferdinand-Wahrendorff-Klinik Station 1 am Klinikum Wahrendorff in der Rudolf-Wahrendorff-Straße 17 in Ilten von 14 bis 18 Uhr einen Tag der offenen Tür. Fachleute, Nachbarn und Interessierte haben die Möglichkeit, das Team und das Therapieangebot in zwangloser Atmosphäre kennenzulernen. „Wir beteiligen uns mit diesem Tag der Offenen Tür an den zwei Jubiläumswochen‚ 10 Jahre Bündnis gegen Depression in der Region Hannover“, so Maren Wilhelm, Leitende Ärztin Psychosomatik am Klinikum Wahrendorff. Vom 15. bis zum 27. Oktober 2018 werden vom Bündnis gegen Depression zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen angeboten.

Seelische Beeinträchtigungen bringen nicht nur das eigene Leben aus dem Gleichgewicht, sondern beeinflussen auch Familie, Beruf und Freundeskreis. Diese Störungen des Gefühlslebens können sich auf unterschiedliche Art und Weise äußern, beispielsweise mit gedrückter Stimmung, Interessen- und Freudverlust, vermindertem Antrieb oder Schlaflosigkeit. Auf körperlicher Ebene kann es zu Schwindel, Herzklopfen und Schmerzen kommen. Nicht immer werden die Symptome von der Umwelt als ernste Krankheit angesehen. Seelische Störungen bedürfen ebenso einer Therapie durch versierte Experten wie körperliche Beschwerden. „Unser modernes Therapiekonzept ist verhaltenstherapeutisch und tiefenpsychologisch ausgerichtet, so dass eine individualisierte und störungsspezifische Herangehensweise gewährleistet ist“, informiert Wilhelm.

Die Besucher der Psychotherapiestation werden um 14 Uhr von Prof. Dr. med. Marc Ziegenbein, Ärztlicher Direktor und Chefarzt am Klinikum Wahrendorff, gemeinsam mit dem Team empfangen und mit einem Imbiss begrüßt. Ab 14.30 Uhr gibt es bis 18 Uhr jeweils halbstündliche Führungen über die Station und die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit den Mitarbeitenden. Um 15 Uhr gibt Wilhelm gemeinsam mit dem Oberarzt der Station, Andreas Trupp, eine Übersicht über das Behandlungsangebot.

Das Wissen und die Einstellungen gegenüber der Erkrankung Depression haben sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Den Menschen in der Region Hannover stehen ein verbessertes Versorgungsangebot und ein ausgebautes Hilfenetz zur Verfügung. Mit den umfassenden Informationsangeboten sollen Stigmatisierungsängste abgebaut werden. Zugleich bieten sie die Möglichkeit, sich unkompliziert über psychische Gesundheit oder Erkrankungen informieren zu können. Weitere Informationen gibt es im Internet.

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