Spuktakulär schön schaurig: Halloween-Woche im Zoo

23. Oktober 2015 @

Zur Halloween-Zeit hat sich der Erlebnis-Zoo für seine Bewohner etwas Besonderes ausgedacht: Große Kürbisse mit gruseligen Grimassen und prall gefüllt mit Leckereien für ein tierisch spannendes Halloween. Für alle Besucher startet heute die Halloween-Woche mit Mitmachaktionen für Mutige und schaurigen Halloween-Führungen.

Ein Schlag und Buzandi zeigt dem Kürbis wer der Boss ist – Foto: Zoo Hannover

Ein Schlag und Buzandi zeigt dem Kürbis wer der Boss ist – Foto: Zoo Hannover

Zur Beschäftigung der Tiere lassen sich die Tierpfleger immer wieder etwas Neues einfallen. Mit Gewürzen oder Parfüm werden fremde Duftmarken im Gehege verteilt, die die Tiere finden und mit ihrem eigenen Duft wieder überdecken oder die Tierpfleger verstecken Futter im Gehege und in speziellen Futterbehältern. Zu Halloween bestehen diese Behälter aus Kürbissen – und die sind unheimlich. Unheimlich lecker.

Die Gorillas lassen sich von den schauderhaften Kürbisfratzen keine Angst einjagen. Sobald Clanchef Buzandi die frech grinsenden Futterautomaten für gut befunden hat, stürmt auch der Rest der Familie das schmackhafte Halloween-Buffet. Für die großen Menschenaffen haben die Tierpfleger die Gruselgrimassen mit Haferflocken und Nüssen gefüllt. Damit auch jeder seinen eigenen Halloweenschmaus bekommt, haben die Tierpfleger gleich sechs Kürbisse bereitgestellt. Nur für das jüngste Familienmitglied gab es noch keinen. Das am 4. September geborene Gorillababy nimmt noch ausschließlich Muttermilch zu sich.

Die Eisbären Nanuq und Sprinter lassen sich von den unheimlichen orangefarbenen Gesellen ganz bestimmt nicht den Appetit verderben. Die meisten Menschen würden sich allerdings vor der Füllung der Kürbisköpfe gruseln. Jede Menge Fisch und Fleisch, gewürzt mit einem kräftigen Schluck Lebertran. Den mögen die beiden Bären nämlich schrecklich gern.

Trotz der üblichen "Angst": Jamila und Shahni lassen sich von Kürbissen nicht einschüchtern – Foto: Zoo Hannover

Trotz der üblichen „Angst“: Jamila und Shahni lassen sich von Kürbissen nicht einschüchtern – Foto: Zoo Hannover

Die Rothschild-Giraffen Juji, Jamila und Shahni sind von Neuigkeiten in der Regel nicht so begeistert. Veränderungen in ihrem gewohnten Umfeld sind den langhalsigen Tieren höchst suspekt. Es sei denn, es riecht verführerisch nach Haferschleim und Bananen, so wie die drei komisch grinsenden Gesellen mit den weit aufgerissenen Augen. Damit die Giraffen mit ihren langen Zungen die Leckereien aus dem Innern züngeln können, haben die Tierpfleger extra große Öffnungen in die Kürbisse geschnitzt. Die Zunge einer Giraffe ist bis zu 50 Zentimeter lang.

Auch die Erdmännchen haben einen Kürbis mit extra großen Öffnungen bekommen – aber nur, damit es keinen Streit gibt. Die quirligen kleinen Tiere kämpfen um jeden Mehlwurm und versuchen daher so schnell wie möglich in den Kürbis hineinzuklettern. Mehlwürmer gehören zu der absoluten Leibspeise der Erdmännchenfamilie am Sambesi. Sollte also ein Wurm aus dem Auge des gruseligen Kürbiskopfes hängen, dann ist das ganz und gar nicht unheimlich, sondern ein gefundenes Fressen – zumindest für die Erdmännchen.

Die Halloween-Woche vom 23. bis 31. Oktober verspricht Gänsehaut-Garantie für kleine und große Besucher. Bei schaurig schönen Mitmachaktionen und gespenstischen Lesungen fährt jedem Zoobesucher der Schrecken in die Glieder. Auf Meyers Hof lockt täglich die Kürbisausstellung mit großer Kürbispyramide und so richtig spuktakulär wird es an den Grusel-Sonnabenden.

An den Grusel-Sonnabenden 24. und 31. Oktober geht es auf Meyers Hof von 12 bis 16 Uhr so richtig bunt zu: Kürbisse bekommen mit Farbe und Schnitzereien finstere Fratzen und gruselige Grimassen verpasst, auf dass sie böse Geister vertreiben. Tipps, Tricks und Inspirationen dazu gibt es beim Show-Schnitzen: Hier kann dem Profi über die Schulter geschaut werden. An der schaurigen Schminkstation verwandeln sich brave Jungen und Mädchen in unheimliche Monster, Hexen und Vampire. Mutige wagen sich an die gruseligen Tast-Tüten und fühlen das Unsagbare, während bei der Grusel-Lesung sogar die furchtlosesten Kinder den Atem anhalten. Übrigens: Für eventuelles Herbstwetter sind die Stationen vorbereitet, damit die Zoobesucher nicht im Regen stehen.

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