Sperrung des Südschnellweges bis Donnerstag – Weitere Planungen

12. Januar 2019 @

Die Südschnellweg-Brücke der B 3/6/65 über die Hildesheimer Straße in Fahrtrichtung Sehnde/Lehrte  ist für die Reparatur der Schäden an der Fahrbahnübergangskonstruktion seit Dienstag, 8. Januar, 10 Uhr, voll gesperrt. Nachdem am Mittwoch die oberen Teile der Fahrbahnübergangskonstruktion entfernt worden sind, wurde erst das ganze Ausmaß des Schadens sichtbar. Daher musste aktuell das Instandsetzungskonzept für die Notreparatur umgestellt werden. Dies hat zur Folge, dass die Arbeiten nicht, wie ursprünglich vorgesehen, am 13. Januar fertiggestellt sein werden, sondern voraussichtlich erst am kommenden Donnerstag, 17. Januar.

Brücke bleibt in Richtung Sehnde/Lehrte gesperrt – hier geht’s dann wieder auf die Fahrbahn – Foto: JPH

Die Fahrrichtung Sehnde/Lehrte muss bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls voll gesperrt bleiben. Autofahrer müssen mit Staus rechnen. Hierauf wies der regionale Geschäftsbereich Hannover der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Freitag in Hannover hin. Wie berichtet waren vor den Feiertagen Schäden am Fahrbahnübergang am westlichen Widerlager der Brücke über die Hildesheimer Straße festgestellt worden. Dies hatte zur Folge, dass der Südschnellweg dort vorerst nur noch mit 10 Kilometer pro Stunde befahren werden konnte.

Für die angekündigte Notreparatur wurden über die Feiertage einzelne Ersatzteile gefertigt und die Instandsetzung vorbereitet. Aber erst nach der Öffnung der Übergangskonstruktion konnte am Donnerstag das vollständige Schadensbild festgestellt werden. Das Instandsetzungskonzept musste dahingehend geändert werden, dass die Konstruktion nun zum Teil im Werk und zum Teil vor Ort repariert wird. Die ursprünglich angekündigte Sperrung der Fahrtrichtung Landwehr am Wochenende ist durch den geänderten Bauablauf nicht mehr erforderlich, da die entscheidenden Schweißarbeiten nun im Werk stattfinden. Lediglich ein Verschwenken der mittleren Gleitwand und ein Herabsetzen der Geschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde werden in diesem Bereich noch erforderlich.

Die Landesbehörde kündigt außerdem an, dass aufgrund des jetzt festgestellten Schadensbildes der Ersatz der gesamten Übergangskonstruktion an beiden Widerlagen notwendig ist, damit der Verkehr weiter ungehindert die Brücke über ihre Restnutzungsdauer nutzen kann. Mit den Planungen dieser Arbeiten wurde begonnen, so dass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr erfolgen können. Derzeit wird über eine Ausführung in den Ferien zu Ostern nachgedacht.

Mit Behinderungen ist zu rechnen, längere Fahrzeiten sind einzuplanen.

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