Sehnder Konfis 2016 pflanzen ihren Jahrgangsbaum

15. März 2016 @

SEHNDE-NEWS. Die Konfirmanden der evangelisch-lutherischen Gemeinde Sehnde haben kurz vor ihrer Konfirmation wieder den Erinnerungsbaum für ihren Jahrgang am Platz der ehemaligen Ortschaft Sörßum (1360) gepflanzt. Auf dem kirchlichen Grundstück dort stehen bereits drei Bäume der vorhergehenden Jahrgänge. Auch einen neuen Stein brachten die 40 Konfirmanden und Konfirmandinnen vor der Buche an.

Am Platz der ehemaligen Ortschaft Sörßum stehen Spaten und Baum bereit - Foto: JPH

Am Platz der ehemaligen Ortschaft Sörßum stehen Spaten und Baum schon bereit für die Konfis – Foto: JPH

„Zwei Spaten breit im Quadrat“ lautete die Vorgabe von Pastor Uwe Büttner an Thure und Hannes, die das Loch für den Baum und die Bettung für den Gedenkstein gruben. Er war gemeinsam mit Pastorin Damaris Frehrking und einigen Eltern an die Stelle geradelt, um dort mit den Jugendlichen die Erinnerung an 2016 zu setzen. Erstmals 2013 war ein Baum mit Stein an dieser Stelle gesetzt worden und damit die „neu“ Tradition der Gemeinde begründet worden.

Thure (re.) und Hannes leisteten "Schwerarbeit" beim Herstellen der Gruben - Foto: JPH

Thure (re.) und Hannes leisteten „Schwerarbeit“ beim Herstellen der Löcher – Foto: JPH

In der Konfi-Freizeit war zuvor das diesjährige Motiv für den Gedenkstein ausgesucht worden. Dabei fiel die Wahl der Jugendlichen für 2016 auf die Taube. „Sie steht für Taufe und den Frieden“, so die Antwort der Konfirmanden auf die Frage von Frehrking, weshalb die Wahl auf dieses Symbol fiel. „Gerade in der jetzigen Zeit nicht unpolitisch“, fügte sie hinzu.

Dann war die Grube für den Stein gesetzt und Büttner rührte den Beton an, der den Stein am Platz halten soll. Der Baum wurde ebenfalls gesetzt und angegossen. Nun fehlte noch der Name des Baumes 2016. Mehrheitlich entschieden sich die Konfirmanden für den Namen „Chantal“ – nachdem „Baum des Friedens“ und „Olaf“ auf Platz 2 und 3 gelandet waren. „Es ist gut, dass wir uns hier mit einem Stein und Baum verewigen können“, sagte Svea Nicolaus. „Aber ob ich ihn nochmal besuchen werde, ist fraglich.“

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