Sehnder BI wird wieder aktiv

28. Februar 2018 @

Die Bürgerinitiative (BI) „Assewasser-Nein-Danke“ intensiviert ihre Gespräche auf politischer Ebene. Zudem informiert sie mit der Aktion „10 000 Flyer für Sehnde“ die Bürger und Bürgerinnen über die Zusammenhänge und Gründe des Widerstandes gegen die Einleitung von Assewasser. Durch die intensive Auseinandersetzung mit der Thematik und der neu gewonnenen Erkenntnissen ist die Bürgerinitiative mittlerweile auf dem Weg in die Landespolitik.

10 000 Flugblätter wurden verteilt in Sehnde – Flgblatt: BI Assewasser nein danke

Am heutigen Mittwoch steht ein Gesprächstermin mit dem neuen niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies (SPD) und Dr. Silke Lesemann (SPD) aus Bolzum an, bei der die BI erwirken möchte, dass sich auch die Landesregierung des Themas annimmt. Parallel dazu finden bis zum Stichtag der eigens für dieses Thema angesetzten Ratssitzung zur Verabschiedung der Stellungnahme der Stadt Sehnde an das Landesbergamt am 13. März 2018 vorbereitende Gespräche der BI mit dem Bürgermeister, sowie den Fraktionen des Rates der Stadt Sehnde statt.

Zum anderen will die Bürgerinitiative eine Petition in den Niedersächsischen Landtag einbringen. Diese Petition enthält die Forderung, die unzumutbare Genehmigungslage von Bauschuttdeponien und Einleitungen von Wässern in direkter Nähe zu Wohnbebauung durch das Bundesberggesetz in Kombination mit der Strahlenschutzverordnung zu verhindern. Wie die BI in ihrem in Sehnde verteilten Handzettel anführt, geht  es ihr auch um die Deponie in Sehnde. So behauptet sie darin: „Diese genehmigte Deponie ist ebenfalls seit 2001 zur Annahme von freigemessenem Bauschutt und Abfällen aus rückzubauenden Atomanlagen berechtigt.“

Für ihre Petition sammelt die Bürgerinitiative auch weiterhin Unterschriften, kündigt sie an.

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