Sehnde mit Doppelsieg bei der Feuerwehr-Sommerolympiade

17. August 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Die diesjährige Sommerolympiade der Stadtjugendfeuerwehr Sehnde ist am vergangenen Sonnabend um 12 Uhr in Höver gestartet worden. Bei bestem Wetter konnten die 15 Gruppen insgesamt 15 Spiele voller Spiel, Spaß und Spannung absolvieren. Am Ende landeten die Sehnder Teams einen Doppelschlag.

Beim Hockeyparcours kam es auf Schnelligkeit an – Foto: B. Nolle

Beim Hockeyparcours kam es auf Schnelligkeit an – Foto: B. Nolle

Beim ersten Spiel der Olympiade mussten die Kinder und Jugendlichen einen Tischtennisball in Becher mit verschiedenen Punktzahlen werfen. Vorher durfte der dabei aber nur einmal den Tisch berühren. Das zweite Spiel forderte viel Geschicklichkeit, denn hier galt es, eine kleine Erbse mit Hilfe eines Strohhalms in einen etwa ein Meter entfernten Becher zu transportieren. Auch bei Spiel drei war wieder die Geschicklichkeit gefordert, galt es hier einen „Riesen-Jenga“-Turm so hoch wie möglich zu bauen, ohne dass dieser umfiel. Beim vierten Spiel brauchten die Spieler viel Zielgenauigkeit, denn es wurden mehrere Dosen in einer Reihe aufgestellt und mussten dann innerhalb von fünf Minuten mit einem Tennisball umgeworfen werden.

Zahlreiche dieser Spiele stellten die Jugendlichen immer wieder vor neue, spannenden Aufgaben, die entweder Ruhe, Geschicklichkeit, Schnelligkeit oder Teamwork erforderten.

So erforderte das siebte Spiel nicht nur „Feuerwehrwissen“, sondern auch ein koordiniertes Zusammenwirken. Denn hier lautete die Aufgabe mehrere Armaturen der Feuerwehr zu einer großen Armaturenskulptur zusammenzubauen, ohne dass diese umfällt. Hinzu kam eine verschärfende Schwierigkeit, denn Teile die bereits vom Team angekuppelt worden waren, durften nicht wieder entfernt werden. Planung und Abstimmung waren also angesagt.

Auch „schweres“ Gerät kam zum Einsatz bei der Olympiade. Bei dem Spiel „Spreizer mit Gefühl“ kam es darauf an, einen Plastikbecher gefüllt mit Wasser mit dem hydraulischen Rettungsspreizer von einem Hütchen zum Nächsten zu transportieren und anschließend in einer Schüssel auszuleeren. Dass dabei zuvor so wenig Wasser wie möglich verschüttet werden sollte, versteht sich von selbst. Beim anschließenden „Tastspiel“ mussten die Teilnehmer dann in einer abgedeckten „Fühlkiste“ Gegenstände aus der Feuerwehrtechnik und dem Alltag erraten und benennen.

Am Ende traten alle Mannschaften zur Siegerehrung an - Foto: B. Nolle

Am Ende traten alle Mannschaften zur Siegerehrung an – Foto: B. Nolle

Ein besonderer Spaß war das Spiel an Station 13, denn es sorgte bei strahlendem Sonnenschein bei vielen Kindern für eine Abkühlung. Ein Teil der Gruppe nahm mit Schwämmen so viel Wasser wie möglich aus einem Eimer, warf sie dann über eine Wand, wonach sie der andere Teil der Gruppe in einem zweiten Eimer auswrang. So wechselten sich feuerwehrorientierte Spiele mit allgemeinen ab, was auf Grund dieser überlegten Mischung sehr zum Spaß an diesem Nachmittag beitrug.

Um 16 Uhr verkündeten Stadtjugendfeuerwehrwart Carsten Ude und Stadtkinderfeuerwehrwartin Birgit Bettmann die erreichten Platzierungen. Wie bereits in den vorherigen Jahren waren auch dieses Mal die Jugend- und Kinderfeuerwehr getrennt bewertet worden. Bei der Kinderfeuerwehr gewann Sehnde vor Müllingen-Wirringen und Rethmar. Die weiteren Plätze belegten Ilten, Höver 2 und Höver 1. Bei der Jugendfeuerwehr setzte sich auch die Gruppe aus Sehnde vor Höver 1 und Rethmar 1 durch. Dahinter folgten  auf den Plätzen Bilm, Ilten, Müllingen-Wirringen, Bolzum/Wehmingen, Höver 2/Wassel und Rethmar 2. Und außerdem stehen damit nicht nur die Sieger fest, sondern auch die Ausrichter 2018: Die nächste Sommerolympiade in zwei Jahren findet also in Sehnde statt.

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