Region Hannover genießt den „Grand Prix Der Artisten“

6. Januar 2017 @

Kurz vor den Weihnachtstagen am 21. Dezember 2016 schlug der „Weihnachtscircus Hannover“ seine Zelte auf dem Schützenplatz in der Landeshauptstadt auf. Mit einer gelungenen Mischung aus Zirkus und Varieté  begeistert das Event seitdem ein erwartungsvolles Publikum.

Der „Weihnachtscircus“ kommt ohne Tiere aus, ein attraktives und abwechslungsreiches Programm lassen dennoch von Beginn an keine Langeweile aufkommen und fesseln die Besucher bis zum letzten Auftritt. Die Programmfolge ist stimmig und außergewöhnlich, was die unterschiedlichsten Darbietungen der Künstler betrifft. Mit einer temporeichen Vorführung am Schwungtrapez unterhält die Ukrainerin Darya Vintilova und ihr Landsmann Anatoly Zalewsky zeichnet sich als einzigartiger Handstand-Künstler aus.

Tom Duffy auf dem „Wheel of Death“ – Foto: Grand Prix Der Artisten

Als weitere Top Acts treten unter anderem eine Spinnenfrau, Jongleure, sowie weltbekannte Hochseilartisten aus Kolumbien auf, und kubanische Akrobaten bringen den Besucher zum Staunen, was man an einer Vertikalstange so alles veranstalten kann. Bei den Brüdern Tom und Jamie Duffy mit ihren waghalsigen Nummern auf dem Hamsterrad, oder wie sie es nennen dem „Wheel  of  Death“ ist man fast geneigt lieber nicht hinzusehen, weil sich einem sonst vielleicht der Magen umdreht. Eine etwas ungewöhnliche Art Flöte zu spielen, zeigt „Flötenmann“ Gabor Vosteen, vielen Besuchern vom Kleinen Fest im Großen Garten in Herrenhausen  bekannt. Mit seinem Spiel auf fünf Flöten gleichzeitig und seiner ihm eigenen Körpersprache aus Gestik und Mimik „spielt“ Vosteen förmlich mit seinen Gästen und Lachsalven sind garantiert.

Aber natürlich gehört zu jedem Zirkus ein Clown – und da steht kein Geringerer als der Preisträger des Circus Oscars und mit dem „Goldenen Clown“ in Monte Carlo ausgezeichnete Gianni „Fumagalli“ mit seinem Bruder Daris in der Manege und hat das Publikum schnell in seiner Hand, auch Dank der berühmten Geschichte von „Bienchen, Bienchen gib mir Honig“.

Die vielfältigen Höhepunkte an Darbietungen einzeln als „die Beste“ zu bewerten, würde den Künstlern insgesamt nicht gerecht werden. Trotzdem ist jeder Besucher aufgefordert, „seinen persönlichen Lieblingskünstler“ zu wählen. Dazu erklärt der Kolumbianer Jordan Mesa von den Hochseilartisten: „Ein Wettbewerb wie der ‚Grand Prix Der Artisten‘ ist natürlich für jeden Künstler eine zusätzliche Motivation. Bei dem hohen Niveau und der Anzahl an Acts wäre zwar jeder stolz auf eine Auszeichnung. Da wir aber während der Tour wie eine Familie zusammengewachsen sind, wird der Sieg eigentlich jedem Teilnehmer gegönnt und am Ende ist es ein Sieg für alle Teilnehmer und die zahlreichen Besucher.“

In Hannover wird der 1. „Grand Prix Der Artisten“ ausgetragen und nach der 15.30 Uhr Vorstellung am Sonntag, 8. Januar, übergeben und sowie dann mit einem Geldpreis von den Geschäftsführern der hannoverschen Gilde-Brauerei ausgezeichnet. Die Vorstellungen auf dem  Schützenplatz in Hannover laufen noch bis einschließlich Sonntag, 8. Januar, jeweils um 15.30 und 19.30 Uhr. Tickets gibt es an der Tageskasse oder im  Internet sowie unter der Telefonnummer 01806/400 200

JO

Kommentare gesperrt.

© 2019 Sehnde-News.