Pfingstwanderung der RGF-Ruderer mit Havarien

27. Juni 2017 @

Die diesjährige Pfingstwanderfahrt führte den Ruderverein für das Große Freie Lehrte /Sehnde (RGF) ins Emsland. Am 3. Juni ging es am frühen Morgen nach Essen (Oldenburg), um dort die Boote in die Hase einzusetzen. Eine fast 40 Kilometer lange Tour lag vor den Ruderern. Und dieser Tag hatte es in sich.

Ein Boot schlug Leck, die anderen schafften die Tour – Foto: Silke Kardinal

So mussten beispielsweise einige Stromschnellen bezwungen werden. Aufgrund des geringen Wasserstandes blieb das leider auch nicht ohne Folgen: Ein Boot schlug Leck, konnte dann allerdings mit einer Notreparatur wieder einsatzbereit gemacht werden. Ein weiteres Boot fuhr auf einen unter der Wasseroberfläche liegenden Pfeiler auf. Dadurch entstand in der Bootshaut ein so großes Loch, das es nicht mehr vor Ort repariert werden konnte.  Die Mannschaft und das Boot mussten schließlich vom Landdienst abgeholt werden. Das Nachtquartier schlugen die übrigen Fahrer im Heuhotel Dröge-Polle in Haselünne auf.

Am nächsten Morgen ging es weiter bis nach Meppen. Der Fluss schlängelte sich idyllisch durch die Landschaft, wobei man aber nicht überall Ruhe finden konnte, da viele Gruppen am Flussufer ihre Lager aufgeschlagen hatten und dort Pfingsten feierten. Die zweite Nacht verbrachten die insgesamt 37 verbliebenen Ruderer beim Ruderclub in Meppen.

Am dritten und letzten Tag der Pfingstwanderfahrt waren nicht mehr so viele Kilometer zu rudern. Die Boote mussten jedoch an zwei Stellen umgetragen werden, was dann einige Zeit in Anspruch nahm. In Haren angekommen, wurden die Boote aus dem Wasser genommen, abgeriggert,  verladen und dann ging es auf dem Landweg nach Hause.

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