Pfingst-Wander-Wunder-Rutsch-Fahrt

20. Juli 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. 28 „ruderwillige“ RGFler starteten Pfingstsonnabend, um beim Kanu-Verein Schwerte die sechs mitgenommenen Ruderboote zu Wasser zu lassen. An der Einsetzstelle waren mehrere Steine und Stromschnellen und auch Kanu-Slalom-Stangen, die es zunächst zu besiegen galt.

Nach diesem gelungenen Start zieht sich die Ruhr dann zunächst gemächlich durch die Landschaft. Da an diesem Wochenende das Wandern nicht zu kurz kommen sollte, war auch schnell die erste „Umtragestelle“ erreicht.  Insgesamt gab es am ersten Tag drei Umtragestellen und eine Schleusung. Beim Ruderverein der SG Demag war die erste Übernachtung geplant. Nachdem der Einkauf dort erledigt war, gab es eine große Portion Nudeln mit Tomatensauce.

Viel Spaß machten die Bootsrutschen den Ruderern - Foto: RGF

Viel Spaß machten die Bootsrutschen den Ruderern – Foto: RGF

Auch der zweite Tag war eine Mischung aus Wandern und Rudern. Fünf Umtragestellen lagen auf dem Weg. Das Umsetzen der Boote war immer wieder eine große Aufgabe. Sowohl von der Länge der Umtragestellen, bis zu 200 Metern, als auch von den nicht immer für Ruderboote geeigneten Stegen. An der letzten Umtragestelle war der Einstieg in die Boote nur durch das Wasser möglich.

Spannend waren auch immer wieder die Stromschnellen, die über alle drei Tage verteilt immer wieder vorkamen. So haben die Ruderer bald gelernt, wo die „Nase“ der Stromschnellen ist. Denn nur in der „Nase“ ist das gefahrlose Fahren möglich.  Nach der folgenden Übernachtung in Hattingen startete die letzte Etappe bis nach Essen.

Auf diesem Tourabschnitt kamen die ersehnten oder auch gefürchteten Bootsrutschen. Bei den Bootsrutschen bleibt die Mannschaft in den Booten, die Skulls werden lang gemacht und die Rutschpartie kann beginnen. Die meisten Ruderer hätten gern die Boote wieder hoch getragen, um nochmals zu rutschen. Am Baldeneysee in Essen wurden die Boote dann wieder verladen, und am späten Abend erreichten die RGFler das Bootshaus in Sehnde.

Insgesamt wurden 72 Kilometer gerudert, zwei Bootsrutschen genutzt, zweimal getreidelt und achtmal Boote umgetragen. Eine prima Leistung, insbesondere weil der Anteil mit 17 Kindern größer war als die der elf Erwachsenen. Die Ruderboote wiegen jeweils etwa 100 Kilogramm, und nur mit Hilfe aller war es möglich diese Strecke und ihre „Hindernisse“ zu bewältigen.

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