Mülltrennung auf Arabisch: aha informiert

18. Dezember 2015 @

Die richtige Mülltrennung ist in Deutschland seit Jahren Alltag und wird von den Einwohnerinnen und Einwohnern der Region Hannover immer selbstverständlicher umgesetzt. Für Menschen aus anderen Ländern und Kulturkreisen ist das Thema hingegen oft neu. Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) hat daher einen Flyer zum Thema „Abfall-Trennung – so trennen Sie richtig!“ erstellt und diesen in verschiedene Sprachen übersetzt: arabisch, englisch, französisch und deutsch. Das Besondere dabei: Der Text ist auf Verständlichkeit hin überprüft und mit dem Prüfsiegel „Leicht Lesen“ für leicht verständliche Sprache ausgezeichnet worden.

Die Mülltrennung wird auch auf Arabisch erklärt - Handzettel: aha

Die Mülltrennung wird auch auf Arabisch erklärt – Handzettel: aha

Mit möglichst einfachen Worten erklärt aha, warum Abfall-Trennung wichtig ist und wie sie funktioniert. Außerdem erfahren die Leser, welche Abfall-Arten sie in welchem Sack oder Behälter entsorgen können. So heißt es im neuen Faltblatt beispielsweise:

„Jeden Tag werfen Sie verschiedene Sachen in den Abfall: die Tageszeitung vom vergangenen Tag, leere Plastik-Flaschen, Essens-Reste und vieles mehr. In Ihren Abfällen stecken wertvolle Stoffe und Materialien, die man aufbereiten und erneut verwenden kann. Dazu sagt man: Recycling. Durch Recycling sparen wir Rohstoffe. Rohstoffe sind zum Beispiel Bäume, aus denen man später Möbel und Papier herstellt. Rohstoffe sind knapp auf unserer Welt. Das macht sie sehr wertvoll und teuer. Deshalb sparen wir Geld mit Recycling und es ist gut für die Umwelt.“

Mit vielen Bildern und noch weniger Text als im Flyer sind diese Informationen auch auf einem Plakat zu finden. Neben einer Version in Deutsch sind das Faltblatt und das Plakat auch in Französisch, Englisch und Arabisch erhältlich. Demnächst wird es die Informationen auch in Farsi, der Amtssprache im Iran und in Afghanistan, geben.

Verteilt wird der Flyer an die Integrationsbeauftragten der Städte und Gemeinden im Umland sowie an die Betreiber von Flüchtlingsunterkünften. Auch interessierte Privatpersonen können die Informationen herunterladen oder in gedruckter Form für sich selbst oder zum Weiterverteilen kostenlos anfordern. Hierfür steht ein Bestellformular im Internet zur Verfügung.

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