Letzte Trophäen des Jahres 2015 vergeben

5. Januar 2016 @

Man könnte meinen, dass in diesem Herbst „schießsporttechnisch“ alles nach Wunsch lief bei dem SV Ilten und Anke Wegner. Nur wenige Wochen nach ihrem Erfolg beim Stadtkönigsschießen gewann sie nämlich gemeinsam mit ihrem Mann Torsten Breithaupt das Ehepaarschießen des Schützenvereins Ilten mit zusammen 116,27 Teilern knapp vor den Ehepaaren Lorenzen und Böker.

die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verheiratet sein müssen – miteinander – Foto: C. Elges

die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verheiratet sein müssen – miteinander – Foto: C. Elges

Beim Paarschießen, bei dem die antretenden Teams zunächst aus allen Anwesenden ausgelost werden, brachte das Losglück die beiden zwar wieder zusammen. Jedoch reichte es diesmal nur für Platz vier. Gewinnen konnte die „Mannschaft“ Carmen Lorenzen/Katrin Böker mit nur 58,95 Teilern.

Die Wappenscheibe zu gewinnen ist vielleicht die schwierigste Aufgabe im Jahresschießprogramm des Iltener Vereins. Die Qualifikation für das Finale ist noch relativ einfach – man muss in den beiden Vorrunden „nur“ 47 beziehungsweise 48 von 50 Ringen nachweisen, um sich für das Finale zu qualifizieren. Aufgelegt mit dem Luftgewehr schaffen dies viele Schützinnen und Schützen nicht selten.

Regelmäßig zum Auftakt des so genannten „Hammertages“, einem Sonnabendnachmittag, wird dieses Finale ausgetragen. Kampfrichter Dierk Lorenzen übernimmt das Kommando. Die Standeinteilung wird ausgelost. Die Durchgänge im Finale werden jeweils zeitgleich auf Kommando geschossen. Pro Durchgang hat man vier Minuten Schießzeit für fünf Schuss. Dazu gibt es eine Vorbereitungszeit von zwei Minuten. Probeschießen von vier Minuten gibt es nur vor dem 1. Durchgang des Finales.

Reiner Böker (re.) bewies im Finale die stärksten Nerven. Sohn Leif assistiert bei der Siegerehrung – Foto: C. Elges

Reiner Böker (re.) bewies im Finale die stärksten Nerven. Sohn Leif assistiert bei der Siegerehrung – Foto: C. Elges

Die Auswertung mit Zehntel-Ring-Wertung und die Ergebnisbekanntgabe erfolgen sofort nach dem jeweiligen Durchgang. Die Teilnehmerin oder der Teilnehmer mit der niedrigsten Ringzahl des Durchgangs scheidet aus. Bei Ringgleichheit wird bis zur Ermittlung eines ausscheidenden Teilnehmers mit jeweils einem Schuss bei einer Schießzeit von einer Minute, gestochen. Sieger Reiner Böker setzte sich schließlich im vierten Finaldurchgang nach mehr als einer halben Stunde höchster Nervenanspannung mit 50,1 Ring gegen Detlef Holzkamp (49,2) durch. Zuvor waren Hermann Buchholz, Tim Elges und Jörg Saffe ausgeschieden.

C. Elges/JPH

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