Kradmelder der Feuerwehr absolvieren Training

1. Juni 2017 @

Die Feuerwehren „Löschen, retten, bergen und schützen“. 8830 Einsatzkräfte stellen in 206 Ortsfeuerwehren den Brandschutz für 627 818 Einwohner der Region sicher – und das rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Auf 71 Einwohner kommt damit ein Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau. Bei 6339 Einsätzen im Jahr 2016, von denen 56 Prozent technische Hilfeleistungen waren, sind dies durchschnittlich 17 Einsätze am Tag.

Vier „Feuerwehr-Biker“ trainierten Sicherheit auf zwei Rädern – Foto: A. Jeschonnek

Zusätzlich gehören eine Reihe von Freiwilligen Feuerwehren mit einzelnen Fahrzeugen und entsprechenden Einsatzkräften den Regionsfeuerwehrbereitschaften an, die im Katastrophenfall die jeweils örtlichen Einsatzkräfte, auch über die Regionsgrenzen hinaus, unterstützen. Sie wurden in den letzten Jahren unter anderem bei Hochwasserlagen an der Elbe und an der Innerste eingesetzt. Für jeden der fünf Brandschutzabschnitte der Region Hannover gibt es eine Regionsfeuerwehrbereitschaft, die aus mehreren Zügen für Brandschutz, technische Hilfeleistungen, Wasserförderung, Wassertransport und Logistik besteht. Jede dieser Einheiten besteht aus etwa 100 Feuerwehrleuten.

Zur Ausstattung einer jeden Regionsfeuerwehrbereitschaft gehört auch ein sogenanntes Krad. Diese Motorräder dienen der Nachrichtenübermittlung und Erkundung bei weitläufigen Einsatzstellen, auch in unwegsamen Gelände. Vier der Motorradfahrer der Bereitschaften, auch Kradmelder genannt, haben kürzlich an einem Fahrsicherheitstraining des ADAC in Laatzen teilgenommen, um mit kritischen Situationen noch besser umgehen zu können. Die „Einsatz-Biker“ kamen dabei auch der Regionsfeuerwehrbereitschaften 5 mit den Orten Burgwedel, Isernhagen, Langenhagen und Wedemark.

 

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