„Kletterbar“ in Hannover will hoch hinaus

4. Oktober 2017 @

Nach zwei Jahren der Planung und sechs Monaten Bauzeit eröffnete nun jüngst die Kletterbar in Hannover an der Reinhold Schleese-Straße 21 ihre Pforten. Nach Frankfurt-Offenbach ist nun die Kletterattraktion in der Niedersächsischen Landeshauptstadt angekommen. Kiel soll noch folgen.

Spaß und Sport gibt es für Kletterbegeisterte nun in einem Großangebot in Hannover – Foto: LAK

Aber was heißt das überhaupt „Kletterbar“? Christoph Staehle, Lutz Karpowitz, Pierre Steffen und Alexander Skibbe wollten das Kletter-Feeling Alt und Jung nahebringen und endlich einmal das machen, was man bisher in anderen Hallen nicht machen konnte. 16 Meter Wandhöhe und 3400 Quadratmeter Kletter- und Boulderfläche über mehrere Etagen ist einfach ein Traum für jeden, der mal die Wand hochgehen will. 21 000 Klettergriffe wurden verbaut. Es ist die wohl größte Kletterhalle Niedersachsens geworden.

Die Atmosphäre lädt zum Wohlfühlen ein. Sessel, Sofa, Kaffeebar und eine Kamin-Ecke zum Abschalten sowie Kontakte knüpfen sind vorhanden. Daneben aber auch Bänke und Tische, um zum Beispiel Events und Kindergeburtstage in der Anlage auszurichten. Individuelle Kletterkurse nach Anmeldung sind ebenfalls möglich. Ab 2020 wird Klettern zur Olympischen Disziplin – und in dieser Halle kann für alle diese Disziplinen trainiert werden, bestätigt Skibbe. Auch an Ökologie wurde beim Bau gedacht: Fußbodenheizung gespeist von Solarenergie und Brennstoffkessel sowie Regenwassergewinnung für die Toilettenspülung sind Bestandteil der Halle.

Nun in den Herbstferien bietet die Kletterbar zudem ein Kinder Feriencamp und Ganztagskinderbetreung für die 11- bis 15-Jährigen in der Zeit von 9-17 Uhr an.

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