Hundetoilette ist kein Abfalleimer

23. Juli 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Oft beklagen sich die Sehnder Bürger, dass die Hinterlassenschaften der Hunde offen auf der Straße und den Spielbereichen herumliegen und fordern dafür von der Stadt Sehnde die Beschaffung und Bereitstellung von Hundetoiletten. Und Hundehalter tun dies auch, damit sie die Beutel nicht mitnehmen müssen – leer wie voll.

Die Hundestoilette ist nutzbar - Foto: JPH

Die Hundestoilette ist nutzbar – Foto: JPH

Zugegebenermaßen sind die Behälter relativ selten und auf wenige Bereiche beschränkt. Doch wenn sie aufgestellt sind, werden sie schnell Ziel von Vandalismus – oder für die Fremdnutzung. So auch die Anlage am Bärenkampsgraben in Ilten. Dort steht zwar eine funktionsfähige Hundetoilette, aber sie enthält weder die Beutel für Bellos Hinterlassenschaften noch ist der Sammelkorb „sachgerecht“ gefüllt. Oder es sind dort auch Dinosaurier-Hinterlassenschaften aufgesammelt worden. Der Behälter scheint seit längerem nicht geleert, die Säcke enthalten wohl eher Grill- oder Hausmüll und es sind leere Flaschen entsorgt. Das sind mehrheitlich keine Abfälle von Hundehaltern, die beim Gassi für Sauberkeit sorgen.

Allerdings ist sie "fremdbelegt" - Foto: JPH

Allerdings ist sie „fremdbelegt“ – Foto: JPH

Denn Fiffi ist weder riesengroß noch Biertrinker. Dafür aber sind die Papierkörbe vor Ort vorgesehen. So, wie man an die Hundebesitzer appellieren muss, die Tüten zu nutzen, muss man auch die übrigen „Ohne-Hunde-Nutzer“ dazu anhalten, diese „Hundestation“ nicht mit ihrem Müll zu füllen, sondern eben mal ein paar Meter zum Papierkorb zu gehen. Nur in beiderseitigem Verständnis kann das System funktionieren – Grillen ohne Hundekot auf dem Platz und Platz für die Hundetüte, ohne sie zwischen Flaschen und Mülltüten drücken zu müssen.

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