Grippeimpfung schützt und unterbricht die Ansteckungskette

19. Oktober 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Schnupfen, Husten, ein wenig Halskratzen? Mit einer normalen Erkältung werden gesunde Menschen nach wenigen Tagen fertig. Doch wenn die echte Grippe zuschlägt, wird es vor allem für ältere und immunschwache Personen gefährlich. Mit einer Grippeimpfung kann das Risiko vermindert werden. „Wer sich impfen lässt, schützt auch andere. Denn je mehr Menschen eine Grippeimpfung erhalten haben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ansteckende Viren auf immungeschützte Personen treffen und die Ansteckungskette dann unterbrochen wird“, sagt Dr. Mustafa Yilmaz, Amtsarzt der Region Hannover, und animiert zu Beginn der diesjährigen Grippesaison die Bürgerinnen und Bürger, sich impfen zu lassen.

Schutz vor Grippe: Regionspräsident Hauke Jagau lässt sich von Andy Moldenhauer, Betriebsarzt der Region Hannover, gegen Grippe impfen – Foto: Region Hannover

Schutz vor Grippe: Regionspräsident Hauke Jagau lässt sich von Andy Moldenhauer, Betriebsarzt der Region Hannover, gegen Grippe impfen – Foto: Region Hannover

Um der jährlichen Grippewelle zu Anfang des Jahres entgegenzuwirken, empfiehlt der Fachbereich Gesundheit der Region Hannover eine Impfung in den Monaten Oktober und November. Regionspräsident Hauke Jagau geht mit gutem Beispiel voran und ließ sich jetzt von seinem Betriebsarzt Andy Moldenhauer impfen. Nach der Impfung dauert es 10 bis 14 Tage, bis der Schutz vollständig aufgebaut ist. Grippeviren übertragen sich in der Regel über Tröpfchen, die beim Niesen, Husten oder Sprechen entstehen. Aber auch über die Hände und über Gegenstände, wie beispielsweise Türklinken, Haltegriffe oder Treppengeländer, an denen Viren haften, ist eine Ansteckung möglich.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeimpfung für folgende Personengruppen:

  • alle Personen ab 60 Jahren
  • alle Frauen, die während der Grippesaison schwanger sind
  • Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens; dazu gehören zum Beispiel chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenerkrankungen, Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten, chronische neurologische Grundkrankheiten wie Multiple Sklerose, Immundefizite oder HIV)
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen
  • Personen mit erhöhter Gefährdung wie medizinisches Personal
  • Personen, die eine Infektionsquelle für Risikogruppen sein könnten (Altenpflegerinnen und -pfleger, medizinisches Personal, und ähnliche)

Personen mit Grundkrankheiten haben ein erhöhtes Risiko, schwere oder sogar tödliche Krankheitsverläufe einer Grippeinfektion zu entwickeln.

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