Flachsbarth besucht Veranstaltung zur Zukunft der Landwirtschaft

23. Juni 2017 @

Der Landvolkkreisverband Hannover  hatte am gestern zu einer Vortragsveranstaltung über die Zukunft der Landwirtschaft eingeladen. Die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth sowie ihr Kollege Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens referierten dort über die aktuellen Schwerpunktthemen der Agrarpolitik sowie die aktuellen Pläne zum Ausbau der Stromtrasse SüdLink.

Volker Hahn (Vorsitzender Landvolk), Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens, Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth und Dr. Holger Hennies (Vorsitzender Landvolk) bei der Veranstaltung – Foto: Laura Storch

„Ich freue mich sehr über die Einladung nach Burgdorf in meinen Nachbarwahlkreis“, so die Bundestagsabgeordnete Dr. Maria Flachsbarth. Sie begrüßte den Dialog über die Zukunft der Landwirtschaft mit den anwesenden Mitgliedern und Gästen des Landvolks Hannover. Flachsbarth stellte klar: „Ich sehe die Landwirtschaft in der Mitte der Gesellschaft und bin überzeugt: Die deutsche Landwirtschaft kann langfristig nur dann erfolgreich sein, wenn sie von einer breiten gesellschaftlichen Akzeptanz getragen wird.“

Flachsbarth betonte, die Vielfalt und den Erfolg der niedersächsischen Landwirtschaft, die eine sehr starke wirtschaftliche Bedeutung für das Land Niedersachsen habe. Damit die Landwirtschaft auch in Zukunft leistungsfähig und erfolgreich sein kann, muss sie sich den aktuellen Herausforderungen stellen. Die Aufgabe der Politik sei es hierbei, die erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen und Brücken zu bauen.

Flachsbarth verwies auf die in der aktuellen Legislaturperiode vorangebrachten Initiativen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). So nannte sie exemplarisch das Grünbuch „Ernährung, Landwirtschaft, Ländliche Räume“, das Perspektiven für die Landwirtschaft bis zum Jahr 2030 vorlegt; die Einführung des staatlichen Tierwohllabels oder aber auch die nationale Nutztierhaltungsstrategie.

Zum Ausbau der Stromtrasse SüdLink zeigte Flachsbarth ihr Verständnis für die Ängste und Sorgen der vom Netzausbau betroffenen Bevölkerung und Landwirte. „Gemeinsame Aufgabe muss es sein, die Auswirkungen der Stromtrassen auf Mensch und Umwelt so gering wie möglich zu halten“, so die Staatssekretärin. Sie verwies darauf, dass bei allen Maßnahmen, die Land- und Forstflächen in Anspruch nehmen, agrarstrukturelle und forstwirtschaftliche Belange angemessen berücksichtigt werden müssen. Dies gelte auch beim Ausbau der Netze. „Das BMEL unterstützt grundsätzlich den Wunsch der Landwirte nach Verbesserung der Entschädigungsregelungen“, schloss Flachsbarth.

 

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