Allgemeinverfügung zum Fußballspiel VfL Wolfsburg gegen Hannover 96

24. Oktober 2017 @

Morgen findet in Wolfsburg das Fußballspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Hannover 96 statt. Die Bundespolizei trifft daher eine Vielzahl von Vorkehrungen, um einen friedlichen und reibungslosen Ablauf rund um die Spielpaarung zu ermöglichen.

Die Bundespolizei sorgt für Sicherheit auf den Zu- und Abfahrten – Foto: JPH

Die Bundespolizeidirektion Hannover hat anlässlich dieser DFB-Pokalspielbegegnung auf festgelegten DB Bahnstrecken und Bahnhöfen sowie in Regionalzug- und S-Bahnverbindungen ein Mitführverbot von Glasflaschen, Getränkedosen, pyrotechnischen Gegenständen, Schutzbewaffnung und Vermummungsgegenständen ausgesprochen. Zusätzlich besteht ein Alkoholkonsumverbot nur in Regionalzugverbindungen.

Bei einem Verstoß kann ein Zwangsgeld in Höhe von 250 Euro verhängt werden. Weiterhin kann der oder die Betroffene von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden. Folgende Bahn- und S-Bahnstrecken einschließlich aller an den Strecken liegenden Bahnhöfe und Haltepunkte sind von der Ordnungsverfügung betroffen:

  • Hbf. Hannover – Bf. Lehrte – Hbf. Wolfsburg und die Strecke zurück
  • Hbf. Hannover – Hbf. Braunschweig – Hbf. Wolfsburg und die Strecke zurück
  • Hbf. Hannover – Sehnde – Hbf. Hildesheim – Hbf. Braunschweig und die Strecke zurück
  • Bf. Goslar – Bf. Salzgitter-Ringelheim – Hbf. Braunschweig und die Strecke zurück
  • Bf. Goslar – Bf. Bad Harzburg – Bf. Vienenburg – Bf. Schladen – Bf. Wolfenbüttel – Hbf. Braunschweig und die Strecke zurück

Die Verbote gelten am Mittwoch, 25. Oktober, im Zeitraum von 13 Uhr bis 18.30 Uhr und von 20 bis 24 Uhr.

Die Erfahrung bei brisanten Fußballspielen hat gezeigt, dass insbesondere Glasbehälter von gewaltbereiten und zum Teil alkoholisierten Fußballfans als Wurfgeschosse gegen Reisende, friedliche Fans und Polizeibeamte eingesetzt werden. Nicht zuletzt bilden zerbrochene Glasbehälter und Flaschen ein deutlich erhöhtes Verletzungsrisiko für Reisende und Besucher des Spiels. Die Gefahr, die von pyrotechnischen Gegenständen ausgeht, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Nicht selten tragen betroffene Personen schwere Verletzung davon.

Die Bundespolizei bittet alle Reisende, sich auf diese Besonderheiten bei der Planung und Durchführung ihrer Reise einzustellen. Es sollten gegebenenfalls auch Alternativen zur An- und Abreise geprüft werden. Die Allgemeinverfügung der Bundespolizei kann auch auf der Internetseite der Bundespolizei eingesehen werden.

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