Allgemeinverfügung der Bundespolizeidirektion Hannover für Sonnabend

19. Dezember 2018 @


Am kommenden Sonnabend, 22. Dezember 2018, finden in Hamburg und Hannover die letzten Spiele der Hinrunde der 1. und 2. Bundeligabegegnungen zwischen dem FC St. Pauli gegen den 1. FC Magdeburg sowie Hannover 96 gegen Fortuna Düsseldorf statt. Darüber hinaus erwartet die Bundespolizei weitere Durchreisebewegungen von verschiedenen Fangruppen über den Hauptbahnhof Hannover, den Hauptbahnhof Braunschweig und den Bahnhof Uelzen. Die Bundespolizei trifft daher eine Vielzahl von Vorkehrungen, um einen friedlichen und reibungslosen Ablauf rund um die Spielpaarungen zu ermöglichen.

Die Bundespolizei beugt vor für die Fußballspiele – Foto: JPH

In diesem Zusammenhang hat die Bundespolizeidirektion Hannover ein temporäres Mitführverbot von Glasflaschen, Getränkedosen, pyrotechnischen Gegenständen, Schutzbewaffnung und Vermummungsgegenständen auf festgelegten DB Bahnstrecken und Bahnhöfen, sowie Regionalzugverbindungen erlassen. Bei einem Verstoß kann ein Zwangsgeld in Höhe von 250 Euro verhängt werden. Weiterhin kann der Betroffene von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden. Weitere Einzelheiten können im Internet eingesehen werden (Allgemeinverfügung).

Folgende Bahnhöfe und Bahnstrecken sind von der Ordnungsverfügung temporär betroffen:

Bahnhöfe

Hbf Hamburg von 9 bis 12 Uhr von 16 bis 18 Uhr  
Hbf Hannover von 7 bis 14 Uhr von 18 bis 24 Uhr  
Hbf Braunschweig von 8 bis 10 Uhr von 21 bis 23 Uhr  
Bf Uelzen von 8 bis 10 Uhr    

Bahnstrecken

Strecken 1740/1960
 Bremen – Soltau – Uelzen
 von 6 bis 10 Uhr
Strecken 1750/1730
Hannover – Braunschweig – Helmstedt
von 7 bis 10 Uhr

Die Erfahrung bei brisanten Fußballspielen hat gezeigt, dass insbesondere Glasbehälter von gewaltbereiten und zum Teil alkoholisierten Fußballfans als Wurfgeschosse gegen Reisende, friedliche Fans und Polizeibeamte eingesetzt werden. Nicht zuletzt bilden zerbrochene Glasbehälter und Flaschen ein deutlich erhöhtes Verletzungsrisiko für Reisende und Besucher des Spiels. Die Gefahr, die von pyrotechnischen Gegenständen ausgeht, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Nicht selten tragen betroffene Personen schwere Verletzung davon.Die Bundespolizei bittet alle Reisenden, sich auf diese Besonderheiten bei der Planung und Durchführung ihrer Reise einzustellen. Die Allgemeinverfügung der Bundespolizei kann auf ihrer Internetseite eingesehen werden.

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