Abenteuerfahrt mit der Blitz- und Bogenbahn

1. August 2017 @

Im Rahmen des Ferienpasses der Stadt Sehnde fand am Sonnabend die Veranstaltung des Regionalmuseums mit dem Titel  „Große Abenteuerfahrt mit der Peiner Blitz- und Bogenbahn“ statt. Vorstandsmitglied Nils Kehrel hatte diesen Nachmittag organisiert und begrüßte um 14 Uhr 15 junge Teilnehmer auf dem Parkplatz der ehemaligen Zuckerfabrik in Hohenhameln.

Dachdeckermeister Michael Holstein (hi.li.), und der Wanderverkäufer; alias Horst Wöhler (hi.re.) begleiteten dann die Gruppe – Foto R. Niemann

Kehrel teilte den Kindern mit, dass die Eisenbahn leider in Hildesheim ausgefallen sei, und aus der Nachbarschaft der Dachdeckermeister Michael Holstein mit seinem Planwagen und Trecker einspringt. Otto Köhler, Vorsitzender des Heimatvereins Hohenhameln, zeigte den Kindern vor der Abfahrt auf einem großen Foto die seit 1964 stillgelegte Zuckerfabrik und erläuterte den Ablauf während einer Zuckerrübenkampagne – vom Anliefern der Rüben bis zum fertigen Zucker. In seiner nicht weit entfernten Heimatstube präsentierte Köhler dazu Rübenrodewerkzeuge vergangener Zeiten.

Danach ging es über einen asphaltierten Verbindungsfeldweg über drei Stationen, bei denen jeweils ein Halt geplant war, zum Sportplatz nach Equord. Bei der ersten Station begegneten die Reisenden einem Landwirt, der sein Rübenfeld bearbeitete. Er erzählte der Gruppe, wie schwer die Arbeit früher auf einem Rübenacker war. Am  zweiten Stopp kam ein Wanderverkäufer mit seiner Kiepe aus dem Kornfeld, der seit einigen Tagen erfolglos versucht hatte, für seine Waren Käufer zu finden; außerdem plage ihn der Hunger. Am letzten Haltepunkt vor Equord wartete Erhard Niemann, der dort einen Eierlauf vorbereitet hatte, bei dem die Mädchen und Jungen begeistert mitmachten.

Von dort steuerte Holstein seinen Planwagen zum Sportplatz des SV Herta Equord, wo alle 15 Gäste auf dem Fußball B-Platz mehrere Male das „Hufeisenweitwerfen mit lautem Gebrüll“ vornahmen. Torsten Spradau, der Betreiber des Vereinsheims, rief dann zum Bratwurstgrill und Verpflegungsempfang. Gut gestärkt ging es dann um 17.30 Uhr wieder zurück zum Parkplatz nach Hohenhameln, wo die Eltern schon auf die Kutschfahrer warteten.

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