48 Jugendliche des TVE Sehnde begeistert von Ferienfreizeit in Dänemark

3. August 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Nach nunmehr 13 Jahren machte sich die Handballabteilung um Jugendwart Timo Gewohn am frühen Montagmorgen des 11. Juli 2016 wieder einmal auf dem Weg nach Dänemark, um  dort Ferienfreizeit mit Handballspaß zu vereinen. Im Gepäck der jungen Spielerinnen und Spieler von elf bis 18 Jahren waren vor allem Sportklamotten, sollten sie sich doch in Dronniglund auf Vendsyssel in Dänemark in Turnierform die kommenden fünf Tage gegen Handballer aus aller Welt behauptet werden. Hier war neben zahlreichen europäischen Ländern auch der Rest der Welt stark vertreten: Selbst aus Ägypten, Indien, Nepal, Brasilien, Chile und Taiwan reisten die Teams an, um rund um den Ball ein großes Fest zu feiern.

Bei den Handballspielen, die über die Tage verteilt auf dem Rasen, im Sand oder in der Halle stattfanden, stand vor allem der Spaß für alle Beteiligten im Vordergrund. Lina Lampe, 17-jährige Sehnderin, zeigt sich begeistert: „Es war toll einmal gegen Leute aus aller Welt zu spielen. Wahnsinn, wo man überall Handball spielt!“ Ihr persönliches Highlight war das Feuerwerk zum Abschluss des Turniers. „Wir sind als Verein in den paar Tagen richtig zusammengewachsen, und ich kann mir auch vorstellen, später mal Betreuer bei einer solchen Freizeit zu sein. Wir hatten alle zusammen richtig Spaß“, so Lina weiter.

Fünf Tage hatten die 48 Handballer viel Spaß in Dänemark - Foto: TVE Sehnde

Fünf Tage hatten die 48 Handballer viel Spaß in Dänemark – Foto: TVE Sehnde

„Hat man selbst nicht gespielt, haben wir bei den anderen zugeguckt und sie angefeuert oder einfach auf der Anlage Fußball, Beach-Volleyball und Basketball gespielt oder waren schwimmen. Langweilig war uns nie“, sagte Björn-Ole Kulisch. Er ist 16 Jahre alt und spielt seitdem er denken kann in Sehnde Handball. Die Frage, ob er wieder mitkommt im nächsten Jahr, beantwortet mit „Natürlich!“ – so wie alle anderen, die dabei waren, meint er.

Der Abschluss eines jeden Tages war die für den TVE bekannte Tradition der Tageszusammenfassung. Um 23.15 Uhr kamen alle Sehnder in der Sporthalle, die als Schlafraum diente, zusammen, um sich von jeweils drei auserkorenen Jugendlichen die Highlights des Tages anzuhören und diesen gemeinsam Revue passieren zu lassen. Danach ging es für alle in die Schlafsäcke, was laut allen elf Betreuern ohne Probleme verlief. Alle waren nach den aktiven Tagen meist völlig erschöpft, und der nächste Tag startete immer früh um kurz nach sieben.

Auch Gewohn blickt erfreut auf diese Fahrt zurück: „Als ich im letzten Jahr das Amt des Jugendwartes übernommen habe, war ein großes Ziel von mir, unseren Jugendlichen wieder eine Ferienfreizeit mit einem Handballturnier zu bieten. Viele Handballer im Verein – auch ich selbst – erzählen und schwärmen noch heute von den Fahrten nach Randers und Dronninglund in ihrer Jugend. Toll, dass wir das nun auch unserem Nachwuchs ermöglichen konnten.“ Ein Problem bei der Teilnahme an den dänischen Turnieren in den letzten Jahren war oft, dass diese in den frühen Sommermonaten waren und dies in den vergangenen Jahren nicht in die niedersächsische Ferienzeit passte. Der TVE fuhr deshalb in den vergangenen Jahren mehrfach nach Borkum und gestaltete dort eine Ferienfreizeit. „Handballspielen im internationalen Umfeld und den ganzen Verein dabeizuhaben ist aber nochmal eine ganz andere Sache“, so der Jugendwart.
Auch Abteilungsleiter Dirk Winkelmann freut sich über das tolle Feedback, denn nach dem Brand der Halle, liebevoll von den Handballern betiteltet als „Hölle Waldstraße“, steht besonders der Handballabteilung eine große Aufgabe bevor. „Spielbetrieb und Trainingszeiten mit einer Halle weniger zu koordinieren ist eine schwierige Aufgabe. Trainingszeiten werden nun zusammengelegt und auch die Atmosphäre wird in der neuen Halle Feldstraße ohne Tribüne nicht die gleiche sein“, so der Abteilungsleiter. „Wichtig ist es da, unserem Nachwuchs zu zeigen, was wir für ein toller Verein sind und was den TVE neben dem Spielfeld ausmacht – der Zusammenhalt – denn nur so können wir diese Herausforderung gemeinsam meistern.“

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