Zweimal griff die Bundespolizei im Bahnhof zu

31. März 2018 @

Zweimal wurde die Bundespolizei im Hauptbahnhof Hannover aktiv. So war ein Reisender im Alter von 28 Jahren am späten Mittwochnachmittag am Hauptbahnhof Hannover mit einem sogenannten Kellnermesser genötigt worden. Bundespolizisten konnten den 40-jährigen Tatverdächtigen stellen und vorläufig festnehmen.

Die Bundespolizei griff rechtzeitig zu – Foto: JPH

Der Reisende aus Nordstemmen hielt sich laut Polizei im Bereich vor der Bahnhofstoilette auf. Ohne ersichtlichen Grund kam der 40-Jährige dort auf ihn zu und hielt das aufgeklappte Kellnermesser, mit dem Korkenzieher nach vorn, wie einen Schlagring. Dann bedrängte er den Reisenden zunächst verbal in türkischer Sprache und dann unter Vorhalt des Korkenziehers mit der Aufforderung, zu verschwinden. Der Tatverdächtige folge dem Reisenden jedoch dabei und beschimpfte ihn vermutlich weiter auf Türkisch. Nachdem der 28-Jährige einen Notruf abgegeben hatte, waren Bundespolizisten schnell zur Stelle. Nach Abschluss der Maßnahmen erhielt der Tatverdächtige einen Platzverweis. Ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung wurde eingeleitet.

Am Mittag haben Bundespolizisten im Hauptbahnhof zudem einen Räuber verhaftet, so die Polizei. Der 54-jährige Mann aus Israel wurde mit Haftbefehl zur Vollstreckung einer Restfreiheitsstrafe von 154 Tagen gesucht. Zivilfahnder der Bundespolizei erkannten den Gesuchten im Hauptbahnhof Hannover. Der wegen Raubes und Körperverletzung von der Staatsanwaltschaft Hannover gesuchte Mann wurde nach der Festnahme sofort in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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