Zwei Unfälle auf der A 7: drei Schwer-, ein Leichtverletzter

21. Dezember 2015 @

Nach zwei Verkehrsunfällen auf der A 7 in Höhe der Anschlussstelle Anderten am frühen Sonnabendmorgen war die Autobahn in Richtung Hamburg bis etwa 13 Uhr voll gesperrt. Die Bilanz: Drei Schwer- und drei Leichtverletzte sowie erhebliche Verkehrsbehinderungen bis in die Mittagszeit.

Gegen 5.10 Uhr war nach Polizeiangaben zunächst der Opel Astra einer 49-jährigen Fahrerin sowie ihres 55 Jahre alten Beifahrers aus bislang ungeklärter Ursache auf dem rechten Fahrstreifen auf das Heck eines in Richtung Hamburg fahrenden Lastwagens aufgefahren. Nachdem der Opel anschließend auf den linken Fahrstreifen geschleudert worden war, stiegen beide Insassen aus.

Im Stau des ersten Unfalls ein weiterer schwerer entstanden - Foto: JPH

Im Stau des ersten Unfalls ein weiterer schwerer entstanden – Foto: JPH

Kurz darauf fuhr zunächst ein Subaru eines 62-Jährigen, unmittelbar darauf der Citroen eines 57-Jährigen mit einer Beifahrerin (55) in den Opel. Hierbei wurden die beiden Insassen des Astras an den Fahrbahnrand geschleudert und erlitten schwere Verletzungen. Beide kamen zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Während der Fahrer des Lastwagens unverletzt blieb, erlitten die Insassen des Subaru sowie des Citroëns leichte Verletzungen. Den entstandenen Schaden bei diesem Unfall schätzt die Polizei auf knapp 60 000 Euro.

Durch die nun erforderliche Vollsperrung der Autobahn staute sich der Verkehr. Zirka 800 Meter hinter der Unfallstelle ereignete sich daraufhin gegen 6 Uhr ein weiterer Verkehrsunfall.

Nachdem laut Polizei sowohl ein 47-Jähriger in seinem Lastzug als auch ein dahinter fahrender 43-Jähriger in seinem VW Golf ihre Fahrzeuge auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen gebracht hatten, übersah offenbar der 64 Jahre alte Fahrer eines weiteren Lastzuges das Stauende, fuhr auf den Golf auf und schob diesen unter den davor stehenden Anhänger des Lastzuges des 47-Jährigen. Während beide Lastwagenfahrer unverletzt blieben, erlitt der 43-Jährige schwere Verletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Geschätzter Schaden bei diesem Unfall 20 000 Euro.

Die A 7 war in Fahrtrichtung Hamburg bis zirka 13 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu vier Kilometern.

Bei dem Unfall soll nach Aufrufen auf Facebook zudem ein junger deutscher Schäferhund entlaufen sein, der auf den Namen „Folke“ hört. Das gechipte Tier trägt Halsband und Geschirr und soll sich demnach im Raum Anderten, Misburg, Ahlten oder Höver aufhalten.

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