Wieder Computermanipulationen durch angebliche „Microsoft-Mitarbeiter“

24. Oktober 2016 @

Bei der Polizei Wolfenbüttel häuften sich in den vergangenen Tagen Anfragen von verunsicherten Bürgern, die ihr mitteilten, dass sie einen Anruf von angeblichen „Microsoft-Mitarbeitern“ bekommen hätten, die mitteilten, dass der Computer der Angerufenen verseucht sei. Über telefonische Hilfe soll die angebliche Verseuchung sofort behoben werden.

Vor falschen Mikrosoft-Anrufen wird gewarnt- Foto: PAH

Vor falschen „Microsoft“-Anrufen wird gewarnt- Foto: PAH

Die Polizei warnt ausdrücklich vor der Hilfeleistung durch die angeblichen „Microsoft-Mitarbeiter“. Bei einer dieser Anzeigen am Sonntag stellten die Beamten fest, dass auf dem Computer des Geschädigten ein Fernzugang eingerichtet worden war, der dazu geführt hatte, dass 299 Euro an die Western Union Bank überwiesen wurden. Diese Computermanipulation stellt zwar eine Straftat nach den Paragraphen 263 und 303 b Strafgesetzbuch dar, da die Täter aber meistens im Ausland sitzen, ist ihre Festnahme und die Rückbuchung des Geldes eher unwahrscheinlich. Die Opfer bleiben dann auf ihren Schäden sitzen.

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