Verdächtiger Gegenstand bei IKEA: Haus geräumt

5. August 2017 @

Polizeibeamte haben am Donnerstagnachmittag einen verdächtigen Rucksack im IKEA-Möbelhaus an der Straße der Nationen kontrolliert und dabei festgestellt, dass sich in diesem keine gefährlichen Sachen befunden haben.

Die Spezialisten fanden keine „Bombe“ – Foto: JPH/Archiv

Bisherigen Erkenntnissen der Ermittler zufolge hatte ein Mitarbeiter gegen 14.50 Uhr den in der Kassenzone an einer Verkaufspalette liegenden Rucksack bemerkt. Da vonseiten des Einrichtungshauses nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich in dem Behältnis gefährliche Gegenstände befanden, entschloss sich die Geschäftsführung, das Gebäude, in dem sich zu dem Zeitpunkt rund 250 Personen befanden, zu räumen. Parallel dazu wurde die Polizei verständigt.

Beim Eintreffen der Beamten hatten bereits alle Mitarbeiter und Kunden das IKEA-Einrichtungshaus verlassen. Anschließend überprüften die Polizisten den Trekkingrucksack mithilfe eines Sprengstoffspürhundes und stellten dabei fest, dass dieser nicht mit gefährlichen Gegenständen, sondern offenbar mit Schulsachen gefüllt war. Daher wurden gegen 15.40 Uhr alle Sperrungen aufgehoben und die Mitarbeiter sowie Kunden konnten in das Möbelhaus zurückkehren.

Gegen 16.30 Uhr meldete sich ein 20-Jähriger bei der Polizei. In einer Befragung äußerte er gegenüber den Beamten, dass er den besagten Rucksack in dem Möbelhaus aus Versehen liegengelassen hatte.

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