Update: Unbekannter Toter aus der Leine – Suizid angenommen

6. Mai 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Aufgrund weiterführender Ermittlungen und ergänzender rechtsmedizinischer Untersuchungen gehen die Staatsanwaltschaft und Polizei Hannover abschließend von einem Suizid des 34-Jährigen aus.

SN-Polizei Region

Es liegt offensichtlich kein Fremdverschulden vor- Foto: Red

Am Mittwoch, 9. März, war ein unbekannter Leichnam ohne Kopf in Bordenau aus der Leine geborgen worden (SN berichteten). Als einen Tag später das Obduktionsergebnis vorlag und die Ermittler demnach zunächst von einem Fremdverschulden ausgehen mussten, wurde eine Mordkommission eingerichtet. Am Freitag, 11. März, fanden umfangreiche Suchmaßnahmen mit Hunden, einer Drohne sowie einer Tauchergruppe in und an der Leine statt. Diese verliefen ohne Erfolg – nach wie vor fehlte der Kopf des Toten.

Nachdem im Laufe der Ermittlungen die Identität des Mannes mittels eines Fingerabdruckvergleichs geklärt werden konnte, stand nicht nur fest, dass es sich um den Leichnam eines 34-jährigen Hannoveraners handelt, sondern auch, dass der junge Mann seit Januar 2016 als vermisst galt. Die diesbezüglichen Ermittlungen hatten konkrete Suizidabsichten ergeben. Auf Basis dieser Erkenntnisse erfolgten weiterführende Untersuchungen im Institut für Rechtsmedizin in Hannover, mit dem jetzt abschließenden Ergebnis, dass der 34-Jährige mit hoher Wahrscheinlichkeit Suizid begangen hat.

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