Update: Menschlicher Schädel aufgefunden – kein Zusammenhang zu Vermissten-und Todesfällen

20. Januar 2017 @

Nach dem Fund eines menschlichen Schädels am Donnerstagnachmittag, 12. Januar 2017, gegen 16.15 Uhr in der Eilenriede (SN berichteten) haben erste rechtsmedizinische Untersuchungen der Polizei bislang keinen Hinweis zur Identität gebracht.

Detaillierte Angaben zum Fund gibt es noch nicht – Foto: JPH

Aufgrund einer am Schädel festgestellten Zahnprothese, verbunden mit einer Begutachtung des Zahnschemas, können die Ermittler jedoch einen Zusammenhang sowohl mit dem Vermisstenfall Inka Köntges (2000) als auch den Tötungsdelikten Monika P. (2010) sowie Karen Gaucke (2006), die durch die Medien mit dem Auffinden des Schädels in der Eilenriede in Zusammenhang gebracht worden sind, ausschließen, teilt die Polizei mit.

Der Schädel konnte bislang auch „geschlechtlich“ nicht zugeordnet werden. Das Alter der Frau oder des Mannes wird bei ihrem oder seinem Ableben von der Rechtsmedizin auf mindestens 50 Jahre geschätzt. Abschließende Aussagen zum Geschlecht, zur Liegezeit sowie zur Todesursache können die Mediziner und Beamten weiterhin nicht treffen. Hinweise auf ein gewaltsames Einwirken gegen den Schädel gibt es derzeit nicht. Die Ermittlungen dauern an.

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