Update – Küchenbrand: Rauchmelder warnt Familie

15. August 2017 @

Das Sonnabendabend in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Straße Lehmbuschfeld im Stadtteil Bemerode ausgebrochene Feuer ist fahrlässig verursacht worden, so lautet das Ermittlungsergebnis der Kripo.

Rauchmelder funktionierte gut – Foto: JPH

Eine zehnjährige Bewohnerin gegen 18 Uhr das Piepen eines Rauchmelders gehört und bei einer Nachschau das Feuer in der Küche bemerkt (SN berichteten). Sie informierte ihre 32 Jahre alte Mutter sowie ihre Geschwister. Nahezu zeitgleich waren zwei Anwohner auf eine Rauchentwicklung aus dem Küchenfenster aufmerksam geworden, die die Feurwehr verständigten. Die löschte die Flammen in der Küchenzeile schnell, dennoch wurde das Inventar erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

Montag haben Beamte des Zentralen Kriminaldienstes ihre Ermittlungen in der Wohnung abgeschlossen und gehen von einer fahrlässigen Verursachung durch ein Familienmitglied aus. Laut Schätzungen der Polizei beläuft sich der entstandene Schaden auf 10 000 Euro.

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