Update: Freiwillige Feuerwehr Thiede behindert

3. Januar 2017 @

Einen neuen Sachstand zur gefährlichen Körperverletzung von zwei Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Thiede teilt die Polizei jetzt mit (SN berichteten). Danach sind der Ablauf und die Handlungen etwas deutlicher geworden.

SN-Polizei Region

Der Sachverhalt konnte schon detaillierter aufgeklärt werden – Foto: Red

Nach dem jetzigen Stand der polizeilichen Ermittlungen feierte eine Gruppe von 40 bis 50 Personen in einem Gasthaus im Umfeld des Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Thiede. Kurz nach Mitternacht sollen sich mehrere Mitglieder der Personengruppe im Zufahrtsbereich des Gerätehauses aufgehalten und dort Feuerwerk gezündet haben. Nach Angaben von Zeugen seien Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, die aufgrund eines Einsatzes zum Feuerwehrgerätehaus eilten, mit Feuerwerkskörpern beworfen worden.

Ein 28-Jähriger und ein 33-Jähriger, die sich auf einer nahe gelegenen privaten Feier befunden hätten, seien dann zur Einfahrt gelaufen und hätten die Personengruppe aufgefordert die Zufahrt zum Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr zu räumen. Im weiteren Verlauf sei es dann zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung gekommen, in der die beiden Männer verletzt wurden. Die Opfer sind Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, befanden sich in ihrer Freizeit und waren nicht als Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr zu erkennen.

Der 28-Jährige konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung verlassen, sein 33-jähriger Kamerad wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass die Freiwillige Feuerwehr kurz nach Mitternacht einen Einsatz zu einem Flächenbrand erhalten hatte. Es liegen nach den durchgeführten Ermittlungen keine Hinweise vor, dass es zu einer konkreten Behinderung des Einsatzfahrzeuges gekommen ist. Der durch die Polizei ermittelte 21-jährige Tatverdächtige äußert sich nicht zu den Vorwürfen. Inwieweit der Tatverdächtige an den Tathandlungen beteiligt war, kann derzeit durch die Polizei nicht gesagt werden. Die Ermittlungen dauern an.

In diesem Zusammenhang werden Zeugen gebeten, sich unter der Telefonnummer 05341/18 970 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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