Über die Straße geschlichen – und aufgefallen

10. August 2015 @

Ein Verkehrsunfall zwischen einem 40-Jährigen und einem danach nicht mehr bewohnbaren Haus ereignete sich Sonnabendnacht gegen 2.20 Uhr in Clauen auf der Peiner Landstraße. Der Fahrer wurde nur leichtverletzt, das Haus ist unbewohnbar.

Erst zu langsam, dann zu schnell - und dann gegen ein Haus  - Foto: JPH

Erst zu langsam, dann zu schnell – und dann gegen ein Haus – Foto: JPH

Die Peine Polizei erhielt einen telefonischen Hinweis auf einen sehr langsam fahrenden Wagen, der zudem noch in starken Schlangenlinien die B 494 in Richtung Hildesheim fahren solle. In der Ortschaft Hohenhameln fanden die Polizisten einen Mitsubishi. Als die Beamten den Wagen zum Anhalten aufforderten, missachtete der Fahrer die Signale und erhöhte seine Geschwindigkeit vielmehr auf 140 Kilometer pro Stunde.

In der Ortsdurchfahrt Clauen kam dann der Fahrzeugführer in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab , durchbrach einen massiven Metallzaun und prallte frontal gegen eine Hauswand. Anschließend wurde das Fahrzeug wieder auf die Fahrbahn zurückgeschleudert und blieb auf der Seite liegen. Die Feuerwehr befreite den Fahrer aus Hildesheim, der zum Glück nur leicht verletzt ins Hildesheimer Klinikum eingeliefert wurde.

Am Wohnhaus dagegen entstand erheblicher Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Das ohnehin leere Gebäude wurde provisorisch abgestützt und ist vorläufig nicht bewohnbar. Es soll am Montag Tag durch einen Statiker begutachtet werden. Am Mitsubishi entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Beim Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen, da er bei der Unfallaufnahme angab, unter Medikamenteneinfluss zu stehen. Die Bundesstraße war für etwa eine Stunde voll gesperrt.

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