TISPOL-Kontrollen in Peine

12. März 2016 @

Zur Senkung der Zahl schwer verletzter Fahrzeuginsassen und zur Reduzierung schwerer Kopfverletzungen bei motorisierten Zweiradfahrern findet in der Zeit vom 14. bis 20. März im Rahmen des Traffic Information System Police-Verbundes eine länderübergreifende Schwerpunktkontrolle in Raume Peine statt.

TISPOL-Kontrollen im Raum Peine - Foto: JPH

TISPOL-Kontrollen im Raum Peine – Foto: JPH

Die Verkehrsunfallentwicklung der letzten Jahrzehnte hat bewiesen, dass durch Erhöhung der Gurtanlegequote sowie der Benutzung von Kinderschutzsystemen und Schutzhelmen die Anzahl von Toten, Schwer- und Leichtverletzten deutlich reduziert werden kann. Rückhalteeinrichtungen für Kinder werden zwar in der Regel bis zu 98 Prozent benutzt, dennoch beträgt der Anteil der bei einem Verkehrsunfall verunglückten Kinder etwa ein Drittel. Auch im gewerblichen Güter- und Personenverkehr bestehen immer noch erhebliche Mängel bei der Benutzung von Rückhaltesystemen. Aus diesem Grunde haben die Vertreter der europäischen Polizeien im Rahmen von TISPOL sich auf eine gemeinsame Kontrolle zum Thema „Rückhaltesysteme und Schutzhelme“ geeinigt.

An dieser Kontrolle wird sich auch die Polizei in Peine beteiligen. Sie wird in der kommenden Woche in Stadt und Landkreis Peine verstärkt auf die Anschnall- und Helmpflicht bei motorisierten Verkehrsteilnehmer achten. In diesem Zusammenhang sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sich auch Radfahrer durch das Tragen eines Helms vor schweren Kopfverletzungen schützen können. Es besteht zwar keine Verpflichtung zum Tragen eines Fahrradhelms, aber die eigene Sicherheit sollte hier im Vordergrund stehen. Auch Eltern sollten ihre Kinder dazu anhalten, einen Helm zu tragen.

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