THW Lehrte beim Leine-Hochwasser–Einsatz

18. Dezember 2017 @

Bereits seit Tagen führt die Leine auch in der Region Hannover Hochwasser. Im vergangenen Monat wurde am Leine-Pegel in Herrenhausen mehrmals die Meldestufe 3 überschritten. Die Regenfälle der zurückliegenden Tage sorgten für einen weiteren Anstieg des Wasserstandes. Diese Umstände sorgten am frühen Abend des 14. Dezember für eine Alarmierung der Technischen Beraterin für Hochwasserschutz und Deichverteidigung (TeBe HuD) des THW-Ortsverbandes Lehrte durch den Ortsverband Hannover/Langenhagen.

1300 Sandsäcke wurden verlegt – Foto: THW/Pierre Graser

Ihr Auftrag war es, gemeinsam mit dem Technischen Berater des THW Ortsverbandes Hannover/Langenhagen eine Erkundung und mögliche Maßnahmenplanung im Bereich des Klärwerkes Hannover-Herrenhausen vorzubereiten. Dort befindet sich nämlich derzeit eine Großbaustelle mit entsprechender Baugrube. Durch die Nähe dieser Baustelle zur Leine und die ungünstigen Pegelprognosen drohte die Baugrube zu überfluten. Dadurch würde großer Schaden entstehen.

Nach der Erkundung wurde beschlossen, die Baugrube mittels Sandsackdamm und Folie zu schützen. Die vorgesehene Strecke wurde durch den Zugtrupp des THW Ortsverbandes Hannover/Langenhagen nivelliert um Unterhöhen im Baubereich des Sandsackdammes zu lokalisieren. Anschließend wurde der Sandsackdamm durch 14 Helfer aus Lehrte aufgebaut.

Die Grube wurde mit Folie und Sandsäcken geschützt – Foto: THW/Pierre Graser

Jeweils 400 gefüllte Sandsäcke brachten die Ortsverbände Burgdorf und Springe an die Einsatzstelle. Die fehlenden Sandsäcke wurden vor Ort durch Helfer des THW Hannover/Langenhagen befüllt. Erhebliche Erleichterung für den Sandsacktransport brachte der Einsatz durch den auf der Baustelle vorhandenen Baukran.

Zeitgleich pumpte die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen des THW Hannover/Langenhagen in die Baugrube bereits hereindrückendes Grundwasser heraus. Die Helfer verlegten mehr als 1300 Sandsäcke und verbauten 100 Meter Folie. Der Einsatz für die Lehrter THW-Helfer war gegen 3.30 Uhr am 15. Dezember beendet.

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