Seenotretter von Amrum im Nachteinsatz für Fischkutter

23. März 2016 @

SEHNDE-NEWS. Die Seenotretter der Station Amrum der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben in der Nacht vom 17. auf den 18. März einen Fischkutter mit seiner dreiköpfigen Besatzung sicher in den Hafen von Wyk auf Föhr gebracht. Nach einem Maschinenausfall vor Amrum trieb der Kutter manövrierunfähig in der Nähe des Fahrwassers südlich der Insel.

Die "Ernst Meier-Hedde" läuft mit dem Fischkutter im Schlepp den Hafen von Wyk (Föhr) an. Das Tochterboot ist ausgesetzt und sichert das Einlaufen ab. – Foto: DGzRS – Die Seenotretter

Die „Ernst Meier-Hedde“ läuft mit dem Fischkutter im Schlepp den Hafen von Wyk (Föhr) an. Das Tochterboot ist ausgesetzt und sichert das Einlaufen ab. – Foto: DGzRS – Die Seenotretter

Gegen 23.30 Uhr hatte der Kapitän des Fischkutters die Seenotleitung Bremen der DGzRS über UKW-Kanal 16, den Not- und Anrufkanal in der Seeschifffahrt, alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Kutter seine Fangfahrt auf Grund von Problemen mit der Maschine bereits abgebrochen und versucht, den nächsten Hafen zu erreichen. Südlich von Amrum fiel die Maschine jedoch ganz aus. Der Seenotrettungskreuzer „Ernst Meier-Hedde“ der Station Amrum lief sofort aus. Etwa vierzig Minuten später erreichte er den Havaristen, und die Besatzung konnte bei relativ geringem Wind und Seegang mit dem Tochterboot eine Leinenverbindung herstellen. Die Seenotretter brachten den 16 Meter langen Kutter und seine Besatzung sicher nach Wyk auf Föhr.

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